Sie kennen sich in- und auswändig – im Henkel Preis der Diana sind sie bereits aufeinandergetroffen. Vor der späteren Preis von Europa-Siegerin Baila me lieferten sich die Wittekindshoferin Rosenreihe und Rennstall Gestüt Hachtsees Lady Marian eine erbitterte Partie (Foto). Mit gewaltigem Speed flog die von Peter Schiergen vorbereitete Rosenreihe noch hauchdünn an der Baltromei-Vertreterin vorbei zum Klassiker.
Danach trennten sich die Wege der beiden dreijährigen Spitzenstuten. Während Lady Marian, die in der Diana noch einen denkbar schlechten Rennverlauf erwischte, anschließend den Prix de la Nonette (Gruppe III) in Deauville auf ihr Konto bringen konnte, bekam Rosenreihe eine verdiente Pause verordnet. Am Sonntag kommt es zur neuerlichen Auseinandersetzung, zur großen Diana-Revanche im Qatar Petroleum Prix de l´Opera (Gruppe I, 250.000 Euro, 2000 m).
„Wir nehmen den Opera in Angriff, gemeinsam mit dem Besitzer sind wir zu der Entscheidung gekommen, einen Start zu wagen. Die Stute ist gut auf dem Posten. Es wird natürlich ein schweres Rennen“, sagt Rosenreihes Trainer Peter Schiergen.
Und Werner Baltromei sagt über Lady Marian, deren Eigner vor einem Jahr mit Le Miracle im Prix du Cadran ein Rennen der höchsten Kategorie am Arc-Wochenende gewann: „Sie ist weiter gut in Schuss, hoffentlich hält sie ihre Form noch.“
Möglicherweise tritt noch eine dritte deutsche Lady an, denn Mario Hofer könnte Stall Margarethes mehrfache Gruppesiegerin Fair Breeze satteln. „Wenn der Boden weich wird, gehen wir nach Paris, andernfalls nicht“, heißt es aus dem Lager des Krefelder Trainers über die Zweitplatzierte des Frankfurter Euro-Cups der Mehl-Mülhens-Stiftung.











