Die Figge-Doppelspitze im M?nchener Dallmayr-Hammer

Das Jahreshighlight in München wird am Sonntag entschieden. Der Große Dallmayr-Preis – Bayerisches Zuchtrennen – führt über 2000 Meter und ist mit 155.000 Euro versehen. Und der vor Ort agierende Trainer Wolfgang Figge könnte den Doppel-Angriff auf die Münchener Gruppe I-Krone wagen, denn er hat weiterhin noch zwei Kandidaten im Aufgebot.

Die dreijährige Lady Alida zeichnete sich in dieser Saison in Baden-Baden aus, als sie das Festa-Rennen nach Kampf gegen die Wöhler-Stute Terre Neuve gewinnen konnte.

Auf Gruppeebene im Mailänder Premio Mario Incisa della Rocchetta zeigte die Tobougg-Tochter dann weitere Steigerung. Auch in der Gruppe-III-Prüfung wusste sie zu überzeugen, kam zu einem dreieinhalb Längen-Sieg in Italien.

Ein weiterer Schritt nach vorn ist von Lady Alida am Sonntag in jedem Fall verlangt, wenn sie unter Stalljockey Filip Minarik gegen die Älteren antritt. 2000 Meter sollten nach letzten Eindrücken die Idealdistanz für Lady Alida darstellen.

Die zweite Waffe im Figge-Aufgebot, Northern Glory (Foto), tritt mit Stalljockey an. Der zuletzt gleich doppelt auf Top-Handicap-Niveau erfolgreiche Wallach des Stalles Salzburg muss natürlich in dieser Super-Prüfung Trumpf bedienen.

Doch bei der momentanen Riesen-Form im Stall Figge scheint nichts mehr unmöglich.

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