Das Vertrauen der Wetter war enorm. Auf 20:10 war die im Besitz des Filly Syndikat um Manfred Hofer stehende Peace Royale am Mittwoch heruntergewettet worden. Im Preis der Spielbank Hamburg, einem mit 50.000 Euro dotierten Gruppe III-Rennen über 1600 m (Video ansehen), rechtfertigte die Sholokhov-Tochter, die Andreas Wöhler vorbereitet, diese Einschätzung.
Doch die Anhänger der Lady, die wegen einer Verletzung die 1000 Guineas hatte auslassen müssen, kamen auf der Horner Bahn doch mächtig ins Schwitzen.
Zwar hatte Peace Royale (Foto) sofort eine ideale Lage, war kurz vorne, dann hinter der Engländerin auf Platz zwei. Doch im Einlauf wurde es dramatisch. Eduardo Pedroza ergriff früh die Initiative und eroberte die Spitze, doch Terry Hellier ließ mit der Co-Favoritin Flashing Color nicht locker.
Es wurde immer enger in dieser Auseinandersetzung, es ssah so aus, als hätte die ein Jahr ältere Schlenderhanerin, die altersbedingt fünf Kilo mehr schleppen musste, mehr Schwung, aber Pedroza rettete einen kurzen Kopf Vorsprung auf der heißen Favoritin.
Flashing Color unterlag in allen Ehren, bestätugte ihren Listen-Treffer aus Düsseldorf vollauf. Etwas deutlicher zurück eroberte die aus England kommende Nolas Lolly noch Rang drei vor Waky Love, die von weit hinten zu spät Boden gutmachte und am Ende schnellstes Pferd war.
‚Der Jockey hat für das Rennen geschwitzt. Zuletzt in Köln hatte sie sich ein Eisen abgetreten und die Schulter gezerrt. Jetzt gehen wir mit Peace Royale in den Preis der Diana. Wir trauen ihr das Stehvermögen zu‘, erklärte Trainer Andreas Wöhler über die Schwester der hier vor drei Jahren erfolgreichen Peaceful Love.
‚Wir sind sehr zufrieden, jetzt wissen wir, wo wir stehen‘, war auch Jens Hirschberger mit Flashing Color happy.










