Zum Jahreswechsel löste Torsten Mundry (Foto) Peter Rau als Coach in Warendorf ab, übernahm von diesem die Verantwortung an einem Renommier-Quartier, auch wenn Rau unverändert seine ganz große Unterstützung signalisiert hat. Die ersten Tage als Cheftrainer liegen bereits hinter Torsten Mundry.
„Ich habe als Jockey nie auf Kleinigkeiten achten müssen, die zum Beispiel das Wohlbefinden der Pferde betreffen. Ich habe zwar immer über den Tellerrand hinweggesehen, aber jetzt dreht sich wirklich alles um das Pferd. Pferde sind für mich inzwischen wie eigene Kinder.“
Als ehemaliger Klassejockey steigt er – zumindest derzeit – auch weiterhin morgens noch in den Sattel. „Da man aktuell aufgrund der Witterungsverhältnisse noch nicht so viel machen kann, reite ich ein bis zwei Lots mit. Herr Rau ist unverändert jeden Morgen vor Ort und überwacht das Training mit. Die Zusammenarbeit klappt sehr gut. Die Leute im Stall haben das alles akzeptiert. Es macht mir sehr viel Spaß, und ich bin voll motiviert.“
Auf Sand will Mundry nur ein bis zwei Pferde aufbieten. „Mehr kommen nicht in Frage. Mit Ambassador wollen wir bis zum Frühjahr warten. Mehr Starter habe ich erst, wenn die Grasbahnsaison beginnt. Zunächst müssen wir vernünftig trainieren können, dann schauen wir weiter.“
Bauen kann er auf ein schlagkräftiges Lot von aktuell 62 Pferden. „Wir haben ein schön gemischtes Aufgebot. Einige noch nicht gelaufene Dreijährige sind Hoffnungsträger. Bei den Älteren wird Abbadjinn unverändert zu den Leistungsträgern zählen. Ich habe auch viel Meinung von seinem Bruder Abbashiva, von unserem Neuzugang Aspectus und von Ambassador. Aber auch in den jungen Jahrgängen sieht es sehr gut aus.‘











