Zwei Dreijährigenstarter hatte das Gestüt Schlenderhan bislang auf der Bahn, beide konnten ihre Rennen leicht gewinnen. Am Karfreitag kam mit Wiener Walzer der dritte Starter des Derbyjahrgangs der Bergeimer Zuchtstätte an den Start. Und auch der von Dynaformer stammende Bruder des Gruppesiegers Walzertraum aus der Top-Stute Walzerkoenigin (Foto) konnte sein Rennen für sich entscheiden.
Unter Andreas Helfenbein setzte sich der Hengst in der Manier eines Stehers in der 2100 Meter-Prüfung hochüberlegen durch, verwies die Außenseiter Zippo und Swinging Hawk auf die Plätze zwei und drei.
Mit 19:10 stand der Hirschberger-Schützling aber auch bereits in deutlicher Favoritenrolle. Der von Peter Schiergen für den Stall Litex trainierte Karavadjo tat sich dagegen schon früh schwer und kam nie für den Sieg in Betracht. Er dürfte dass Rennen noch gebraucht haben. Natürlich muss man abwarten, was das Rennen wert war, aber mehr als überlegen gewinnen konte Wiener Walzer sicher nicht.
‚Das ist eine richtige Bombe, ich musste gar nichts machen. Er ist aber immer noch ein Baby. Ich denke, dass man von diesem Pferd noch viel hören wird‘, so Jockey Andreas Helfenbein nach dem Sieg des Schlenderhaners.
Einen überzeugenden Einstand gab im ersten Rennen des Tages, dem Kategorie D-Rennen über die Meile, auch der Fährhofer Vain Boteli. Der Bertolini-Sohn aus dem Stall von Trainer Peter Schiergen gewann unter Filip Minarik in guter Manier, hatte im Ziel einen klaren Vorsprung von mehreren Längen vor dem Außenseiter Don’t forget und dem Wöhler-Schützling Waringham. Die Siegquote von Vain Boteli betrug 33:10.
Im Jagdrennen gab es eine kleine Überraschung, als der von Cornelia Schmock trainierte Supervisor unter Julian Marinov die Favoriten Peredur und Marzipan schlug, am Toto notierte Supervisor 50:10 auf Sieg.










