Die beste Karriereleistung: Smooth Operator Top-Vierter

Die Aufgabe schien auf dem Papier bleischwer, doch Stall Jennys Smooth Operator (Foto) meisterte die Herausforderung am Sonntag in Deauville mit Bravour. Im Prix Maurice de Gheest (Gruppe I, 250.000 Euro, 1300 Meter) eroberte der von Mario Hofer vorbereitete Crack einen glänzenden vierten Platz.

Dabei hatte der 380:10-Außenseiter, der seine beste Karriereleistung überhaupt hier unter Yann Lerner zeigte, unterwegs noch einiges gegen sich. Denn während der Aga Khan-Vertreter Varenar vorne den Takt anschlug, lag Smooth Operator im hinteren Drittel und hatte lange kaum Platz zur Entfaltung.

Hinter einer Wand von Pferden fasste der Deutsche riesig Tritt und verfehlte Rang drei gegen High Standing erst nach Zielfoto, dennoch eine tolle Vorstellung. Nicht weit geschlagen war auch Indomito (D.Bonilla/P.Vovcenko) als Achter.

Nach einem erbitterten Kampf verlor die Dreijährige Joanna den Sieg noch gegen den sehr stark auftrumpfenden Engländer Regal Parade (Adrian Nicholls/David Nicholls, 92:10), der zuvor in Newbury auf Gruppe III-Level erfolgreich war.

Einen guten dritten Rang belegte Gestüt Karlshofs Love And War (J.Victoire/J.de Roualle) in einem 34.000er über 2400 Meter.

Glänzend verkaufte sich nach einem Rennen aus dem Vordertreffen Stall Unias Lone Star (O.Peslier/H.W.Hiller, 190:10) in einem 48.000 Euro-Handicap über 1900 Meter. Denn er musste sich nur knapp gegen das einstige Gruppepferd Jack Junior geschlagen geben.

Vierter wurde Lasse (A.Crastus/Besitzer Simon Springer), während Halstead Heroe (F.Prat/W.Hefter) zurückstecken musste. Als bester Deutscher wurde Tresco (F.-X. Bertras/M.Figge) Vierter in einem 23.000er-Handicap über 1900 Meter, nachdem er lange mehr zu erreichen schien. Er blieb knapp vor Stall Australias Crossbill (J.Victoire/W.Baltromei), während Grazilla (I.Mendizabal/A.Trybuhl) früh geschlagen war.

In Vittel wandelte Trainer Dr. Andreas Bolte auf der Siegerstraße, denn der von ihm vorbereitete Standby Junior holte sich unter Eric Wehrel ein 12.000 Euro-Rennen über 2100 Meter.

Der deutsche Derby-Vierte Sir Lando landete im Schwedischen Derby in Jägersro auf Platz drei. Hier siegte der 28:10-Co-Favorit Moe Green (Rafael Schistl/Francisco Castro).

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