Die BBAG-Fr?hjahrsauktion mit akzeptablem Endergebnis

Am frühen Freitag Abend endete die BBAG-Frühjahrsauktion in der Iffezheimer Auktiosnhalle mit einem doch soliden Ergebnis unter den dezeitigen schwierigen Umständen im Rennsport. Nach zügig abgelaufener Breeze Up mit sehr guten Vorstellungen war die Stimmung auf dem Auktionsgelände bei bestem Wetter gut.

Die BBAG-Geschäftsführerin Carola Ortlieb konstatierte am Ende des Tages mit gemischten Gefühlen: „Sehr positiv war die ungemein professionelle Breeze-Up mit sehr guten Galopps. Auch war die Breeze-Up noch nie so gut besucht, und auch auf dem Auktionsgelände war es richtig voll.‘

Die Sache mit der ‚professionellen Breeze-Up‘ dürfte grundsätzlich aber auf eine geteilte Meinung stoßen. Zahlreiche objektive Beobachter der Szene sprachen davon, dass lediglich die Vorstellung der Pferde einiger führender Trainer absolut in Ordnung gewesen seien. In vielen anderen Fällen hätte sich die Präsentation der Pferde auf einer Breeze-Up als eher unwürdig erwiesen.

Auf der ab 14 Uhr beginnenden Auktion dürften, so Carola Ortlieb weiter: ‚Schweizer, Franzosen und Italiener sowie Interessenten aus Osteuropa sehr gute Zuschläge gemacht haben. Ganz sicher dürfte das eine oder andere Schnäppchen dabei gewesen sein. Außerdem werden fünf Pferde die Reise in den Iran antreten. Wir hätten uns wohl etwas mehr Unterstützung durch die deutschen Besitzer und Trainer gewünscht.“

Den Höchstpreis erreichte mit 49.000 Euro die Lotnummer 117, eine Manduro-Tochter aus dem Nachtragskatalog, die der Schweizer Anton Kräulinger ersteigerte. Die zweijährige Stute ist eine Tochter der Gruppe-III-Siegerin Peaceful Love und somit Halbschwester zu Fort Hastings, der im letzten Jahr für Albert Steigenberger die hochdotierten Auktionsrennen in Avenches und Köln gewann.

Ein von Huggan Bloodstock angebotener Hengst von Refuse to Bend wurde für 28.000 Euro Peter Francheschini zugeschlagen und wird für Giovanni Martone eine Box bei Ralf Rohne in Düsseldorf beziehen.

Der vom Gestüt Etzean angebotene Sholokhov-Sohn Montano wechselte für 26.000 Euro ins Nachbarland Frankreich. Den Zuschlag erhielt der Agent Pierre Boulard, den man auch gerne „Mr. Sholokhov“ nennt.

Nicht unerwartet beendete das Haras du Bernesq, das zum ersten Mal auf einer deutschen Auktion auftrat, diese als führender Verkäufer. Der Gesamtumsatz erreichte 570.500 Euro, was einem Median von 6.937 Euro und einem Durchschnittspreis von 7.409 Euro entspricht. Insgesamt wurden 77 von 102 Lots im Ring zugeschlagen und eine Verkaufsrate von 76 Prozent erzielt.

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