Ausnahmsweise an einem Samstag lädt der Badische Rennverein Mannheim-Seckenheim (Foto) zu einer Veranstaltung auf der Waldrennbahn ein. Am 27. April erfolgt um 15.15 Uhr der Start zum ersten von insgesamt acht Galopprennen, wobei das 110. Große Heinrich Vetter-Badenia- Jagdrennen das Geschehen dominiert.
Ein Traditionstitel, der aus dem Seckenheimer Jahresprogramm nicht wegzudenken ist. Schon lange vor dem 1. Weltkrieg im vergangenen Jahrhundert galt Mannheim als Hochburg für den Hindernissport und dieser Tradition fühlt sich auch der Badische Rennverein verpflichtet.
13.000 Euro stehen zur Verteilung bereit, womit die Badenia einmal mehr das am höchsten dotierte Rennen über Sprünge in der Bundesrepublik ist.
International wird es zugehen, finden sich doch unter den zehn Nennungen Pferde aus vier Nationen. So wurde von Thierry de Vlaminck mit Coyaique der Überraschungszweite aus dem Richard Grimminger-Preis vom Saisonstart Ende März ein Gast aus Belgien gemeldet. Aus dem schwedischen Stall von Dennis Persson stammt Silk Drum, der sogar schon auf der Premium-Bahn in Aintree an den Start ging. Dazu kommen zwei Gäste aus der Schweiz mit sehr guten Formen.
Mit Sekundant von Petra Gehm und Supervisor von Cornelia Schmock treten die Sieger der Badenia von 2010 und 2012 an.
Die weiteren deutschen Kandidaten: Alanco (Otto-Werner Seiler), Auenwurf (Petra Gehm), Kazzio (Pavel Vovcenko) und River Storm Dancer (Sascha Smrczek).










