Genau die Hälfte der zwölf Starter im Belmondo-Pokal, dem mit 20.000 Euro dotierten Listensprint über 1000 Meter, kam aus dem Ausland. Und es waren dann am Ende schließlich auch zwei Gäste, die den Sieg unter sich ausmachten. Der im Besitz von Rupert Plersch stehende, und von Alain de Royer-Dupre trainierte Lipocco setzte sich dabei gegen den Schweden Calrissian durch.
Damit waren zugleich auch die beiden Favoriten dieses Rennens vorne, denn Lipocco (Foto) ging unter dem französischen Top-Jockey Stephane pasquier als 35:10-Chance ins Rennen, während Calrissian (A.Starke) 31:10 notierte. Video ansehen
Es hatte in der Zielgeraden zunächst nach dem Schweden ausgesehen, doch nach einem Rennen auf Warten hatte Lipocco die größeren Reserven, setzte sich leicht mit zweieinhalb Längen Vorsprung durch.
Bestes deutsches Pferd war auf dem dritten Platz überraschend der Dreijährige Murcielago aus dem Stall von Matthias Keller, während der hochgehandelte Walero auf sicher auch etwas zu kurzer Distanz früh keine Chance mehr besaß und nur Neunter wurde. Der lange führende Sapphire holte sich das vierte Geld.
‚Damit sollte er das nötige Rating für Dubai haben‘, das war das Ziel‘, erklärte Besitzer Rupert Plersch nach dem Rennen. ‚Ich musste ihn nur mal kurz aufwecken, dann packte er stark an‘, so Siegjockey Stephane Pasquier. Keine Erklärung hatte Andreas Helfenbein für das Laufen von Walero. ‚Vielleicht lag es an der Distanz‘, so der Walero-Jockey.









