Der Sonntag in Baden-Baden sah hoch talentierte dreijährige Stuten am Ablauf. Denn das Iffezheimer Diana-Trial (ex Festa-Rennen) stand auf der Agenda. Auf Listenlevel trafen sich acht Ladies, um den Titel im mit 20.000 Euro dotierten Examen unter sich auszumachen. Video ansehen
Viele glaubten im Einlauf schon an den Sieg der von der Spitze aus galoppierenden Schlenderhanerin Ladyluve, doch kam auf den letzten Metern die Ammerländerin Navarra Queen (Foto), die als frische Listensiegerin aus Mailand den Weg nach Iffezheim gefunden hatte, immer näher und schaffte unter Filip Minarik im Ziel tatsächlich noch den Sieg.
Kurios: Die Siegerin hat gar keine Nennung für den Preis der Diana. ‚Navarra Queen ist einfach eine tolle Kämpferin, Andrasch hat sich für Königsklasse (im Ziel sechstplatziert, Anm. d. Red.) entschieden, da Navarra Queen vier Kilo Gewicht vorzugeben hatte, das ist auf diesem Level schon viel‘, sagte Peter Schiergen zur Siegerin, die vermeintlich beim nächsten Start erneut im Ausland antreten wird. „Sie hat auch schon in Mailand ein tolles Herz bewiesen, ist ein Pferd, das kein Rennen verloren gibt“, lobte der Coach weiter.
Ladyluve blieb da nur der zweite Platz als 16:10-Favoritin. Die beiden Ladies (Siegquote von Navarra Queen war 117:10) stachen im Achter-Aufgebot schon etwas heraus, bis zur drittplatzierten Pasalsa (F. Spanu), die aus der Schweiz den Weg an die Oos gefunden hatte, war es schon ein kleines Stück.










