Diana-Finanzierung: Ein Sponsoren-Pool f?r den Klassiker

Der 8. Juni 2003 ist als einer der wichtigsten Termine im deutschen Turf-Kalender fest verankert – in Mülheim wird an diesem Tag die Stuten-Königin und Nachfolgerin von Salve Regina (Foto) als Diana-Siegerin gesucht. Der Ladies-Klassiker ist das Highlight schlechthin am Raffelberg, doch nach dem Absprung des Möbel-Konzerns Ostermann steht der neue Partner des Rennvereins noch nicht fest.

Michael Kunst, Geschäftsführer am Raffelberg, gibt sich optimistisch: ‚Wer der Sponsor sein wird, hängt noch mit anderen Aktivitäten zusammen. In erster Linie geht es darum, was mit unserer Gastronomie passiert. Wir bekommen einen neuen Pächter, stehen dazu in Verhandlungen.‘

Und Kunst konkret: ‚Uns schwebt ein Sponsorenpool vor, die Gastronomie soll mit den Zulieferern stark eingebunden werden ins Diana-Sponsoring. In Kürze stehen weitere Gespräche an. Wir möchten so schnell wie möglich alles in trockene Tücher bekommen.‘

Zu einem wesentlichen Teil finanziert sich das Gruppe I-Rennen bekanntlich aus den Nenngebühren. ‚Die Grunddotierung beträgt 250.000 Euro. Ich denke, dass auch diesmal weit über 300.000 Euro an Rennpreisen ausgeschüttet werden‘, hofft Michael Kunst.

Einige Gelder fließen auch durch die Hufeisen-Verkaufs-Aktion in den Diana-Pool. ‚Es handelt sich um ein Kontingent aus dem Galopper- und Traberlager. Diese Eisen wurden von einer Mülheimer Firma bearbeitet, sind zum Preis von vier Euro zur Zeit in der Hauptstelle der Mülheimer Sparkasse sowie an Renntagen bei uns oder via Telefon erhältlich‘, erläutert der Raffelberg-Chef.

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