Reinhard Grindel, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, stattete am Donnerstagabend der Hamburger Rennbahn einen Besuch ab. Der DFB-Boss war schon früher regelmäßiger Besucher der Derbybahn. Weil er am Sonntag zum Derby nicht kommen kann, zog er den Besuch einige Tage vor, um „aus alter Verbundenheit“ wieder einmal bei der Derbywoche dabei zu sein.
Nach eigener Aussage hat er mehr als zehn Derbys live vor Ort erlebt, vor allen zu Studentenzeiten. „Und gewettet habe ich natürlich auch. Ich erinnere mich an ein Seejagdrennen, da hat es mir die Wette kaputt gemacht, dass ein Jockey aus dem Sattel musste. Ich habe in Erfahrung gebracht, dass meine Dreierwette rund 64.000:10 gezahlt hätte. Da gehen Sie grußlos von der Bahn.“
Grindel nahm auch Stellung zur DFB-Akademie, die in Frankfurt auf dem Gelände der Rennbahn gebaut wird, sieht keine Schuld seines Verbandes am Aus der Bahn. Dass es dort keine Rennen mehr gäbe, sei schon vorher klar gewesen „Die Situation, dass es dort keine Rennen mehr gibt, ist unabhängig davon gefallen, dass der DFB dort jetzt baut.“












