Zwei deutsche Pferde kamen am Samstag in Bordeaux-le-Bouscat im 97. Grand Prix de Bordeaux an den Start, einem mit 60.000 Euro dotierten Listenrennen über 1900 Meter, das gleichzeitig der vierte Lauf zur diesjährigen „Le Defi du Galop“-Rennserie war. Andreas Wöhler schickte den im Besitz von Klaus Allofs und der Stiftung Gestüt Fährhof stehenden Rolando (Pierre-Charles Boudot) ins Rennen, Waldemar Hickt war mit Guido Schmitts Kabir (Eddy Hardouin) vertreten.
Im Feld von zehn Pferden zählten die beiden Deutschen zur erweiterten Favoritengruppe. Kabir notierte 6,8:1, als sich die Boxen öffneten, und Rolando ging als 7,0:1-Chance ins Rennen. Und beide zogen sich auch ausgezeichnet aus der Affäre, denn sie belegten am Ende die Plätze eins und drei.
Während man Kabir gleich an zweiter, später dritter Stelle ausmachen konnte, wurde Rolando aus der Reserve geritten. In der Zielgeraden machten sich beide Pferde stark bemerkbar, vor allem Rolando machte noch viel Boden gut. Das reichte aber am Ende nur zum dritten Platz, denn Kabir, der zuletzt ein 70.000 Euro-Handicap in ParisLongchamp gewonnen hatte, schnappte sich den Sieg, nachdem er Mitte der Zielgeraden entscheidend eingesetzt wurde, und zwischen die beiden Deutschen schob sich noch der Außenseiter Diamond Vendome, während der Vorjahressieger Almorox nur den vierten Platz belegte.
Eine Länge Vorsprung hatte Kabir im Ziel vor dem Zweiten, von diesem bis zu Ronaldo waren es dann nur eine viertel Länge.










