Mit dem dritten, und damit letzten Platz kehrte das deutsche Team, bestehend aus Jodi Prasser, Vivien Müller, Fabio Marcialis und Nicola Sechi, am Montagabend aus Ostende zurück, wo die vier jungen Reiter am BELGERUK Cup teilnahmen, einem Länderkampf zwischen Nachwuchsreitern aus Belgien, Großbritannien und Deutschland. In zwei Läufen, dem BELGERUK Sprint Cup, einem 1000 Meter-Handicap auf der Geraden Bahn, und dem BELGERUK Classic Cup, einem über 2100 Meter führenden Ausgleich, wurde dieser Vergleichskampf entschieden, beide Rennen waren mit jeweils 10.000 Euro dotiert.
Im Sprint Cup gab es einen einheimischen Sieg, als sich Zoe Vande Velde mit Renounce gegen die Britin Jane Elliot durchsetzte. Beste Deutsche war in diesem Rennen Jodi Prasser, die mit Peter Lanslots Orpen’s Art den dritten Platz belegte. Fabio Marcialis wurde auf Henke Vierter, Vivien Müller (Shillito) und Nicola Sechi (Dawn Salute) landeten im geschlagenen Feld.
Den zweiten Lauf, den BELGERUK Classic Cup, entschied der Brite David Egan auf Leo Braems Warrigal für sich. Zoe Vande Velde kam hier mit Alborz, ebenfalls von Leo Braem vorbereitet, auf den zweiten Platz und avancierte so mit 17 Punkten zur erfolgreichsten Reiterin des Wettbewerbs. Fabio Marcialis landete mit All Dynamite, der die Braem-Dreierwette in diesem Rennen komplett machte, auf dem dritten Platz. Mit insgesamt elf Punkten war er damit insgesamt der Zweitbeste, und somit natürlich auch der beste der vier deutschen Reiter, denn Jodie Prasser kam auf Dylans Verse nur als Sechste ins Ziel, Nicola Sechi belegte mit Nam June Paik Rang sieben, und Vivien Müller wurde auf French Mix Elfte. In der Gesamtwertung setzte sich mit 31 Punkten das Team aus Großbritannien gegen die Belgier (28 Punkte) durch, Deutschland kam auf 25 Zähler.










