Nicht weniger als drei in Deutschland trainierte Pferde fand man im Aufgebot des Prix du Moulin, dem mit 450.000 Euro dotierten Gruppe I-Kracher am Sonntag in Longchamp. Doch in einem Elite-Feld dieses Meilenrennens stand das deutsche Trio, bestehend aus Mirek Rulecs Sommerabend (Theo Bachelot), Sascha Smrczeks Mogadishio (Delphine Santiago) und William Mongils Grand Vintage (Stephane Pasquier) nur in einer Außenseiterrolle.
Und wie erwartet spielten die hiesigen Pferde auch keine Rolle. In der genannten Reihenfolge landeten sie im Zehnerfeld des Meilenkrachers auf den Plätzen sechs bis acht. Sommerabend sah man unterwegs an vierter Position, in der Zielgeraden vermochte sich der Shamardal-sohn jedoch nicht zu steigern.
Vorne gab es einen echten Thriller, denn drei Pferde stürmten Kopf an Kopf über die Ziellinie. dabei hatte der von Freddy Head für Sheikh Abdullah Bin Khalifa Al Thani trainierte Dreijährige Charm Spirit (71:10) unter Thierry Jarnet knapp mit einem Kopf die Oberhand gegen den Favoriten Toronado, hinter dem Night of Thunder nur einen Hals zurück Dritter wurde. Charm Spirit war zuletzt bereits im Prix Jean Prat auf Gruppe I-Niveau erfolgreich gewesen.









