In einem packenden Finish klang am Sonntag in Saint-Cloud der Prix Exbury aus, das erste Grupperennen der europäischen Saison 2015 auf der Grasbahn. Gleich mehrere Pferde stürmten in dem Gruppe III-Rennen über 2000 Meter, das mit 80.000 Euro dotiert war, um den Sieg kämpfend der Ziellinie entgegen. Das deutsche Trio, bestehend aus Sascha Smrczeks Vif Monsieur (Koen Clijmans), Werner Hefters Dartagnan d’Azur (Mickael Barzalona) und Yasmin Almenräders Petit Chevalier (Eddy Hardouin) war zu diesem Zeitpunkt allerdings längst aus der Partie.
Vif Monsieur, der in gewohnter Manier bis in den Einlauf hinein die Pace gemacht hatte, war in der Zielgeraden schnell geschlagen, als die Angriffe kamen, und kam am Ende als elftes von zwölf gestarteten Pferden über die Linie. Dartagnan d’Azur, der immer in hinteren Regionen gelegen hatte, wurde Neunter, und Petit Chevalier, der über das Mittelfeld nicht hinaus kam, landete auf dem siebten Platz.
Vorne war es ganz, ganz knapp, und auf den ersten drei Plätzen landeten allesamt Außenseiter. Der Sieg ging dabei an die 239:10-Chance Affaire Solitaire aus dem Quartier von Marseille-Trainer Patrick Khozian. Unter Nicolas Perret setzte sich der fünfjährige Danehill Dancer-Sohn, der im Sandbahn Grand Prix von Cagnes-sur-mer noch an Jean-Pierre Carvalhos Kerosin gescheitert war, mit einem Hals gegen den Fabre-Schützling Meadow Creek (Pierre-Charles Boudot) durch, hinter dem der spanische Gast Arkaitz (Francisco Rodriguez Puertas/José-Luis Martinez Tejera) als Dritter auch nur mit einem Hals zurück folgte.
Erst auf dem vierten Platz landete mit der Stute Cocktail Queen eines der favorisierten Pferde. Auch die Motivator-Tochter war nur einen weiteren Kopf zurück und damit dichtauf, was auch für den fünftplatzierten Garlingari gilt. Der favorisierte Wertheimer-Hengst Planetaire enttäsuchte dagegen auf der ganzen Linie, hatte nie eine Chance auf mehr, und kam als Achter über die Linie.
Ebenfalls ohne Chance war in einem Tierce-Handicap über 2400 Meter, das mit 52.000 Euro dotiert war, der von Claudia Barsig für den Galoppklub Leipzig trainierte Storm, der unter Fabrice Veron Zehnter im Feld von 15 Pferden wurde.










