Neben der Einzelwertung für Herren sowie für die Damen wird im Rahmen der Fegentri auch der World Cup of Nations ausgetragen, eine Teamweltmeisterschaft, an der sich Deutschland, Frankreich, Italien, England und die USA beteiligen. Nach dem Ausfall des Frühjahrs-Meetings in Baden war man auf der Suche nach einem neuen Austragungsort.
Man fand die Zustimmung von Gerhard Schöningh, dem Besitzer der Rennbahn Hoppegarten für den 11. September.
Beim World Cup of Nations können zwei Reiter/innen je Land entsandt werden, nur die beste Platzierung zählt für die Punktewertung. Anders als bei der Einzelweltmeisterschaft können hier Damen und Herren in einem Rennen antreten. Es können auch unterschiedliche Teilnehmer für jedes Rennen entsandt werden. Reiter und Reiterinnen reiten in den Dressen ihrer Nationalfarben.
Maßgeblich am Erfolg beteiligt war in diesem Jahr Berit Weber aus Frankenthal, die gleich beim ersten Rennen dieser Serie mit einem Sieg am 28. März in Pisa einen Einstand nach Maß hatte.
In Maisons-Laffitte glänzte der Weltmeister von 2009 und amtierende deutsche Champion Marian Falk Weissmeier mit einem zweiten Platz auf einem Riesenaußenseiter. Wiederum war es Berit Weber, die sich in Deauville mit einem zweiten Platz gut aus der Affäre zog. Am 28. August war „Glorious“ Goodwood der Austragungsort und Andrea Hierer aus München erzielte einen dritten Platz.
Die 4-fache deutsche Championesse Kirsten Schmitt gewann am 11. September den deutschen Wertungslauf, wodurch das Team Europa bereits die Führung übernehmen konnte. In Penn National siegte Nina Wagner im ersten der insgesamt drei Wertungsläufe in den USA, während Berit Weber mit einem zweiten Platz am darauf folgenden Tag in Laurel Park weiter punkten konnte. Lediglich in Great Meadows in Virgina kamen beide nicht in die engere Platzierung.
Der Vorsprung genügte jedoch für einen leichten Sieg mit 52 Punkten gegenüber Frankreich mit 39 und Italien mit 32.
Drei Siege wurden im Rahmen des Fegentri World Cup of Nations von drei Reiterinnen errungen, die alle aus dem Saarland stammen. Einmal mehr wurde die Welt auf deutsche Amateure aufmerksam.










