Deutsche Starter in Italien sind längst keine Seltenheit. Dass Expeditionen ins „Stiefelland“ von Erfolg gekrönt sind, allerdings auch nicht. Am Sonntag ist es gleich ein Quartett, das Deutschland verlässt und im Mailand im Schatten des altehrwürdigen San Siro Stadions im zur Gruppe II zählenden Premio Federico Tesio (132.000 Euro) über 2200 Meter antreten soll. Eine Premiere wird es für den von Axel Kleinkorres für Jens Schwarma trainierten Matchwinner geben, denn der über die Saison so toll gesteigerte Sternkönig-Sohn gibt sein Debüt auf Gruppe-Ebene.
Alles beim Alten dagegen bei der Wahl des Reiters, der wieder Ian Ferguson heißen wird. „Warum sollte ich den Jockey wechseln, Ian kennt das Pferd“, so Axel Kleinkorres am Montag in Krefeld. Es ist natürlich spannend zu beobachten, wie sich der Fünfjährige, der in diesem Jahr zwei Top-Handicaps gewinnen konnte, in dieser Klasse schlägt. Bestens erprobt auf diesem Niveau ist der von Andreas Wöhler für den Stall Margarethe vorbereitete Fair Mountain.
Der Tiger Hill-Sohn, im vergangenen Jahr sowohl Dritter im Deutschen Derby als auch im Großen Preis von Bayern, brauchte in diesem Jahr eine gewisse Anlaufzeit, bis der Knoten platzte, doch geschah dies in wirklich beeindruckender Manier. In Düsseldorf gewann er das zur Listenklasse zählenden Fritz Henkel-Stiftungsrennen Start-Ziel unter Höchstgewicht. Eine Leistung, die den Vierjährigen, der allerdings immer ein wenig Boden braucht, schon zu einem der Favoriten im „Federico Tesio“ machen sollte. Mit der tollen Stallform seines Trainers im Rücken stehen wohl alle Zeichen auf grün für Fair Mountain.
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