Gleich zwei deutsche Pferde versuchten sich am Donnerstag im Rahmen des ‚Super Thursday‘ im Dubai City of Gold, dem mit 250.000 Dollar dotierten Gruppe-II-Rennen über 2485 Meter der Grasbahn in Meydan. Zumindest Außenseiterchancen hatte man dem Fährhofer Quijano und auch Manfred Hofers Titurel dabei eingeräumt, aber letztlich gab es für beide nichts zu holen.
Quijano (Andrasch Starke) ging als Siebter erst zum zweiten Mal in seiner Karriere bei einem Dubaistart leer aus, während Titurel (Olivier Peslier) Platz neun im Feld von 13 Pferden belegte.
Es gab diesmal eine deutlich zügigere Fahrt als bei seinem ersten diesjährigen Dubai-Start, sodass Andrasch Starke Quijano zunächst im Mittelfeld hielt. Dagegen lag Titurel gleich in vorderer Linie, galoppierte unterwegs an dritter Stelle.
Noch gut genug gehend kam er als Zweiter in die Zielgerade, doch gegen die Angriffe der Speedpferde musste er Mitte des Einlaufs klein beigeben.
Zunächst hatte es nach Mike de Kocks Golden Sword (Christophe Soumillon) ausgesehen, doch dann trat Godolphins Campanologist auf den Plan. Auf der für ihn schon weiten Distanz bekam die 70:10-Chance den Widersacher nach und nach in den Griff.
Doch dann flog auch noch das türkische Top-Pferd Pan River heran. Der Fünfjährige aus dem Stall von Trainer Ayhan Kasar kam wie auf Flügeln, wurde immer stärker, doch hielt Campanologist einen Vorteil von einer Viertellänge.
Quijano (80:10) konnte dagegen nie in die Entscheidung eingreifen. Achteinhalb Längen hinter dem Sieger kam er als Siebter über die Linie.
Ein kleines Trostpflaster gab es trotzdem für das Fährhofer Team, denn nur wenige Stunden vor dem Auftritt von Quijano konnte Andreas Jacobs Maine Chance Farm mit der dreijährigen Silvano-Tochter Cosmic Dream ein Rennen in Vaal gewinnen. Erst vorgestern waren die schwarz-gelben Farben in Südafrika erfolgreich, als sich die Halbschwester des Gruppe–Siegers James Jaguar, Zahira, für bessere Aufgaben empfahl.











