Deutsches Duo ohne Chance im Gran Premio Jockey Club

Zwei der besten deutschen Steher starteten am Sonntag auf der Rennbahn San Siro in Mailand im Gran Premio del Jockey Club e Coppa d’Oro, dem mit 297.000 Euro dotierten Gruppe I-Rennen auf der Rennbahn San Siro in Mailand. Doch das deutsche Duo, bestehend aus der Galopperin des Jahres, Night Magic, und Fährhofs Quijano, war ohne Chance.

Auf sehr durchlässigem Geläuf in der italienischen Metropole konnte man schon früh in der langen Zielgeraden erkennen, dass es nichts mit einem deutschen Erfolg werden würde. Während Quijano nie in eine aussichtsreiche Lage kam und von Andrasch Starke früh verhalten wurde, rackerte Night Magic (Foto) bis zuletzt um einen Platz, doch für den Sieg hatten sich zwei Pferde zeitig abgesetzt.

Dies waren Rainbow Peak, der von Michael Jarvis für Peter Savill trainierte Wallach, und der Lokalmatador Lord Chaparral aus dem Stall von Roberto Brogi. Zwischen beiden entwickelte sich ein Kampf auf Biegen und Brechen aus dem Erstgenannter unter Neil Callan schließlich mit einem kurzen Kopf Vorteil als Sieger hervorging. Beide hatten sich bis ins Ziel auf sechseinhalb Längen vom Dritten abgesetzt.

Auf Rang drei landete dahinter der favorisierte Godolphin-Vertreter Cavalryman, der gerade noch mit einem Kopf vor Night Magic über die Linie kam. Quijano wurde im Neunfereld schließlich Siebter.

Im Premio Dormello (Gr.III, 1600 m, 121.000 Euro) waren die beiden deutschen Starterinnen ohne Chance. In dem Rennen für die zweijährigen Stuten belegte Andreas Löwes Simply Noble (Gabriele Bietolini) den sechsten Platz, Siebte wurde Mario Hofers Seia (Andrasch Starke).

Gewonnen wurde das Rennen von der einheimischen Adamantina (Vittorio Caruso/Mirce Demuro), die sich als zweite Favoritin zum Kurs von 31:10 gegen Stay Alive und die Engländerin Singapore Lilly durchsetzte.

Ohne Möglichkeiten war in einem Rennen für zweijährige Debütanten über schon weite 1800 Meter die von Werner Baltromei trainierte Hachtseerin Sweet Whip (D.Boeuf), die in dem 24.000er als Neunte über die Linie kam.

Im Pendant für die Hengste kam der die gleiche Kombination vertretende Le Saphir über den letzten Platz nicht hinaus. In einem Handicap über 2600 Meter (17.000 Euro) landete die Röttgenerin Winterkönigin (W.Baltromei/D.Boeuf) ebenfalls unter ferner liefen. Unplatziert blieb auch der Hachtseer Lord Sam (W.Baltromei/D.Boeuf) in einem mit 18.000 Euro dotierten Verkaufsrennen über 3000 Meter.

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