Deutsches Duo chancenlos im Prix du Moulin de Longchamp

Ohne Chance waren die beiden deutschen Starter am Sonntag im höchstdotierten Rennen in Longchamp, dem Prix du Moulin de Longchamp, dem mit 450.000 Euro dotierten Meilenkracher auf Gruppe I-Niveau. Dabei sah es für Jens Hirschbergers Wild Chief (Alexander Pietsch), und Jean-Pierre Carvalhos Guiliani (Filip Minarik) vor dem Zug sogar günstig aus, denn durch die Abmeldungen von Arod, Esoterique, Territories und Dutch Connection kamen nur noch sechs Pferde in diesem Toprennen an den Start.

Doch die hatten es auch noch in sich, und schließlich blieb das deutsche Duo auch ohne Möglichkeiten. Mit dem Sieg hatten beide nie etwas zu tun, Wild Chief kam knapp vor Guiliani als Fünfter über die Linie, während der Ullmann-Hengst die rote Laterne über die Linie trug. Der Sieg ging an die von Jean-Claude Rouget für den Aga Khan trainierte Dreijährige Ervedya. Die als 20:10-Favoritin gestartete Siyouni-Tochter, für die es der dritte Gruppe I-Sieg war, konnte in der Zielgeraden den lange führenden Karakontie schnell in Schach halten, und siegte unter Christophe Soumillon ungefährdet mit einer Länge Vorsprung.

Karakontie verlor den zweiten Platz auf den letzten Metern noch an die gut endende Shamardal-Tochter Akatea, womit am Ende zwei dreijährige Stuten die ersten beiden Plätze belegten. Wild Chief und Guiliani waren auf der Linie aber nicht weit geschlagen, sie landeten nur rund drei Längen hinter der Siegerin, was in diesem Klassefeld alles andere als eine Blamage war.

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