Eigentlich waren die zur Gruppe II zählenden Herbert Power Stakes (400.000 australische Dolllar), die am Samstag im australischen Caufield ausgetragen wurden, als Vorbereitungsrennen für den von Andreas Wöhler trainierten Red Cardinal auf den Melbourne Cup vorgesehen.
Doch auch in Abwesenheit der deutschen Hoffnung für das Flemington-Highlight am ersten Dienstag in November gab es aus deutscher Sicht Grund zum jubeln. Denn der Sieger der 2400 Meter-Prüfung, Archie Alexanders Lord Fandango (121:10), stammt aus der Zucht des Gestüts Etzean.
Der vierjährige Lord of England-Sohn aus der Monsun-Tochter Fitness, der früher in England von Jeremy Gask trainiert wurde, markierte somit gleich beim ersten Versuch auf diesem Parkett seinen ersten Gruppe-Treffer und schlug dabei den vom englischen Trainer Hugo Palmer vorbereiteten Wall Of Fire. Platz drei ging an Darren Weirs Gallic Chieftain. Lord Fandango ist u.a. ein Halbruder des unter der Regie von Peter Schiergen im Jahr 2014 gruppeplatzierten Firestorm.













