Deutscher Starter Govinda chancenlos im Prix de l’Abbaye

Im ersten Gruppe I-Rennen am Arc-Tag kam auch gleich der erste deutsche Vertreter an den Start. Es handelte sich dabei um den von Andreas Wöhler für den Stall Königsforst trainierten Pulpit-Sohn Govinda, der mit Stalljockey Eduardo Pedroza den Prix de l’Abbaye über 1000 Meter der Geraden Bahn bestritt, in dem es um 350.000 Euro ging.

Doch der als 370:10-Außenseiter gestartete Fünfjährige war zu keinem Zeitpunkt ein Kandidat für einen vorderen Platz. Aus der Maschine heraus hatte der Wallach Mühe, das hohe Tempo mitzugehen, lag im Mittelfeld, wo er etwa zur Hälfte des Rennens auch noch einen kleinen Stopp hinnehmen musste.

Nach diesem verlor er erst einmal ein wenig Boden, in der Endphase konnte er dann aber noch einige Plätze gut machen und landete schließlich auf dem zehnten Platz, was in einem solchen Klassefeld eine mehr als ordentliche Leistung war.

Der Sieg ging an die 93:10-Außenseiterin Wizz Kid, das einzige französische Pferd im Rennen. Die Vierjährige aus dem Stall von Robert Collet, die im vergangenen Jahr unglückliche Fünfte in diesem Rennen war, siegte unter Gerald Mosse mit riesigem Speed gegen den Favoriten Mayson, der mit dem späteren Dritten Hamish McGonagall lange die Pace gemacht hatte. Vierter wurde Brian Meehans Ballesteros vor Sole Power.

‚Ich hatte nicht einmal das beste Rennen‘, so Gerald Mosse nach dem Sieg. Ob die Siegerin, eine Whipper-Tochter, im Training bleibt, oder in die Zucht wechselt, ist noch nicht entschieden.

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