Der L’Express, ein 800 Meter-Sprint in der Verkaufsklasse auf der Geraden Bahn in Maisons-Laffitte, ist alljährlich im Herbst das kürzeste Rennen im Nachbarland Frankreich. Am Dienstag wurde es wieder gelaufen und auch drei in Deutschland trainierte Pferde befanden sich unter den 13 Startern des mit genau 23.000 Euro dotierten Fliegerrennens.
Matthias Kellers Murcielago (Foto, Maxime Guyon) musste dabei Höchstgewicht tragen. Lippoco (Olivier Peslier) aus dem Stall von John David Hillis war vor zwei Jahren Zweiter in dieser Prüfung, und aus München reiste der schnelle Ach was (Kenneth Paul Pattinson) an.
Und Murcielago (86:10), dem die Distanz ganz offensichtlich entgegen kam, war es schließlich, der nach etwas mehr als 48 Sekunden als Erster über die Linie kam.
Eineinviertel Länge betrug sein Vorsprung auf der Linie. Doch dahinter ging es ganz knapp zu. So knapp, das auch das Zielfoto Lipocco und den Favoriten Skyteam, der dieses Rennen in den letzten drei Jahren gewonnen hatte, nicht zu trennen vermag.
Für die deutsche Zweierwette gab es 358:10. Ach was hatte keine Chance und wurde nur Zehnter.











