In einer Meldung des Finanz Online-Dienstes www.finanzen.net gab es am vergangenen Mittwoch folgendes zu lesen:
Die Deutsche Telekom steigt ins Geschäft mit Sportwetten ein:
Der Telekommunikationskonzern ist mit einem 64-Prozent-Anteil Mehrheitseigner der Deutsche Sportwetten GmbH (DSW), deren Portal tipp3.de am vergangenen Mittwoch startet. Partner und mit 36 Prozent zweiter Anteilseigner an der DSW ist die Österreichische Sportwetten GmbH (ÖSW, eine Tochter der Casinos Austria Gruppe. tipp3.de biete Wetten auf bekannte Sportarten wie Fußball, Eishockey, Tennis und Basketball, so die Deutsche Telekom. Besondere Bedeutung misst das DAX-Unternehmen aus Bonn dem Thema verantwortungsbewusste Spiele (Responsible Gaming) bei. Um der Spielsucht vorzubeugen, werden Maßnahmen ergriffen, etwa das verpflichtende Setzen von Limits für Einzahlung, Einsatz und Verlust im Rahmen der Registrierung oder die Teilnahme am „mentor“-Programm, das auffälliges Spielverhalten zuverlässig erkennt und darauf aufmerksam macht. Auch werde Kindern und Jugendlichen durch eine Altersidentifizierung die Nutzung des Webportal wirkungsvoll untersagt, heißt es. Finanzielle Angaben machte die Telekom in ihrer Mitteilung nicht.
Wenn man bedenkt, dass der Deutsche Staat eine nicht unwesentliche Beteiligung an der Telekom hält, der Sportwettenmarkt in Deutschland aber nach wie vor weitgehenst ungeregelt ist, ist die Tatsache, dass die Telekom im Sportwettenmarkt einsteigt, sicherlich mehr als bemerkenswert.










