Der von John David Hillis für Rupert Plersch trainierte Lipocco sorgte für einen tollen deutschen Start am Sonntag beim Finaltag in St.Moritz. Der neunjährige Wallach (Foto) gewann als 117:10-Außenseiter unter Mirco Demuro den Grand Prix Rennbahn Hoppegarten, ein mit 30.000 Franken dotiertes 1300 m-Altersgewichtsrennen mit dreiviertel Länge Vorsprung.
Zweiter wurde der ehemalige Wittekindshofer Le Big (Philipp Schärer/Andre Best), auf Rang drei landete Exchange (Monika Müller/Frederic Spanu). Der Ittlinger Chapman (Peter Schiergen/Filip Minarik) kam auf Rang sieben über die Linie. Grand Archer aus dem Stall von John David Hillis war Nichtstarter.
Doch es kam noch besser. Im Skikjöring waren Gestüt Bonas Mombasa aus dem Stall von Trainer Peter Schiergen und ihr Fahrer Adrian von Gunten einmal mehr nicht zu schlagen. Als 14:10-Favoritin verwies die Stute Bergonzi auf den zweiten Rang und machte sich damit endgültig zur Königin im Engadin.
Doch es sollte noch besser kommen, denn auch das Sheikh Zayed Bin Sultan Al Nahyan – Araber-Listenrennen wurde von einem in Deutschland trainierten Pferd gewonnen. Es siegte Regine Weißmeiers Fanal El Samawi (Fabian Xaver Weißmeier, 17:10) mit eindreiviertel Längen Vorsprung gegen den italienischen Gast Logudorese, hinter dem mit Badjy (Rene Piechulek) ein weiteres Weißmeier-Pferd Dritter wurde.
Lediglich im abschließenden Rennen gab es keinen deutschen Erfolg, als Elfi Schnakenbergs Alberto Hawaii (Jozef Bojko) Vierter wurde, und Christian von der Reckes Ciocco Sam (Sabrina Wandt) den achten Platz belegte.










