Deutsche ohne Chance – Noor Al Hawa gewinnt Grand Prix

Ohne Möglichkeiten waren am Samstag in Compiegne die beiden deutschen Pferde, Mirek Rulecs Grants Pass (Eddy Hardouin) und Peter Schiergens Enjoy Vijay (Filip Minarik) im zur Listenklasse zählenden und mit 60.000 Euro dotierten Grand Prix de Compiegne.

Nachdem beide eher auf Warten geritten wurden, kamen sie in der Schlussphase zu keinem Zeitpunkt weiter und passierten den Zielpfosten als Sechster respektive Achter. Dafür zeigte sich ein Ex-Deutscher bestens aufgelegt. Der ehemals von Andreas Wöhler trainierte Noor Al Hawa (35:10), nach seinem Weggang aus Ravensberg unter der Regie von Elias Mikhalides laufend, gewann das 2000 Meter-Rennen in feiner Manier.

Unterwegs sah man den Gruppesieger an dritter Stelle hinter dem Pacemaker Magnun Barelière. Im Einlauf war er der Makfi-Sohn, der von Maxime Guyon geritten wurde, dann gleich da und übernahm die Spitze. Auf den letzten Metern konnte er in der Folge immer weiter zulegen und hielt die Konkurrenz – angeführt von Godolphins Glen Shiel – zu jedem Zeitpunkt auf Distanz. Rang drei ging an den 25:10-Favoriten Almorox, der lange sehr gut ging, der aber in der Entscheidung auch nie für den Sieg in Frage kam.

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