Leider findet der diesjährige Qatar Prix de l’Arc de Triomphe ohne deutsche Beteiligung statt. Aber dafür kommen im Rahmenproramm der Sonntags-Karte deutsche Pferde an den Start. Schon am Vorabend greifen Wild Chief und Gaius Caesar in Longchamp an, einen Tag später werden es Alex My Boy, Walzertakt und Bourree sein, die hiesige Interessen an der Seine vertreten. Vor allem die beiden erstgenannten Galopper sollten im mit 300.000 Euro dotierten Prix du Cadran über weite 4000 Meter erste Chancen besitzen (Zum Langzeitmarkt).
Andreas Wöhlers Alex My Boy vertritt die Erfolgsfarben von Jaber Abdullah und ist so etwas wie die deutsche Entdeckung auf den Extrem-Distanzen. Einzig der Boden könnte dem Wöhler-Schützling am Sonntag Probleme bereiten, denn er mag es lieber etwas weicher unter den Hufen. Man ließ Alex My Boy aber im Rennen und so ist davon auszugehen, dass man sich durchaus etwas ausrechnet. Das gilt auch im Falle des von Jean-Pierre Carvalho trainierten Walzertakt, der in Frankreich auf Gruppe-Parkett auch bereits seine Visitenkarte abgegeben hat und mit dem mehrfachen französischen Champion Christophe Soumillon im Sattel sollte man ihn nicht unterschätzen. Alex My Boy wird von Olivier Peslier geritten.
Schwieriger trifft es dagegen Andreas Löwes Bourree an. Die Winterkönigin des vergangenen Jahres steht im Prix de l’Opera (400.000 Eurto) vor einer richtigen Herausforderung (Zum Langzeitmarkt). Gegen Stuten wie Covert Love, Jazzi Top oder auch Queen’s Jewel ist die Siyouni-Tochter unter Eddy Hardouin sicherlich nur Außenseiterin, aber von deutschen Stuten, die in Paris überraschen, kann man spätestens seit dem Jahr 2011 ein Liedchen singen. Danedream gewann den Arc.












