Er musste beim ersten Wiedersehen mit der alten Heimat viele Hände schütteln und jedem erzählen, wie es ihm in der neuen Heimat ergeht: Der am 30. April 21 Jahre alt gewordene Italiener Michael Cadeddu, seit einigen Wochen Mitglied im Bergheimer Team von Trainer Jens Hirschberger, trat am Samstagnachmittag in Mailand-San Siro mit dem Schlenderhaner Andorn (auf dem Foto rechts) an alter Wirkungsstätte an.
Ausgesucht hatten die Verantwortlichen für den Hengst mit dem Premio Bereguardo ein mit 61.600 Euro dotiertes und über die Meile führendes Listenrennnen.
Im lediglich fünf Pferde umfassenden Feld galt Joaquin unter Dario Vargiu als das zu schlagende Pferd. Eine Rolle, die er auch lange ausfüllen zu können schien, als er bis in den Einlauf hinein führte, sich dann aber ebenso wie der stets an zweiter Position befindliche Andorn nicht mehr steigern konnte.
So ging der Sieg an den vom letzten Platz eingesetzten Sunday’s Brunch unter Gregorio Arena, der im Ziel einen klaren Vorsprung gegen Ceprin und Psitta besaß. Dahinter holte sich Andorn, der mit einem Sieg im die Saison 2008 gestartet war, wenigstens noch das letzte Platzgeld, während mit Joaquin der Favorit leer ausging.
Der Ittlinger Dreijährige Royal Pepper aus dem Stall von Trainer Mario Hofer belegte zur selben Zeit in Maisons-Laffitte im Prix de Pontarme, einem Listenrennen über die Meile (55.000 Euro) ohne Siegchance den vierten Platz. Dominique Boeuf saß im Sattel des Hengstes, der mit seiner Platzierung 5500 Euro verdiente.
Der als Favorit in das Tierce-Handicap (1200 m, 48.000 Euro) gegangene Cyclonic aus dem Quartier von Michael Figge landete unter Olivier Peslier nur im gschlagenen Feld.










