Am Ostermontag fand in Ghlin der letzte PMU-Renntag der Wintersaison statt. Stets war die Bahn auch das Ziel deutscher Pferde, die es dabei auf 27 Erfolge brachten. Bei fast jeder Veranstaltung gab es einen deutschen Sieg. Doch fällt auf, dass die deutschen Pferde stest stark gewettet waren, denn nur zwei Sieger gewannen zu dreistelligen Odds.
Erfolgreichste Trainer waren mit jeweils vier Siegen Christian Sprengel und Christian von der Recke. Sprengel hatte in Ghlin insgesamt zwölf Starter, die neben den vier Erfolgen auch noch zu vier Platzierungen kamen. Von der Recke schickte 18 Pferde nach Belgien, die neben den vier Volltreffern noch weitere achtmal ins Geld liefen.
Einen sehr guten Schnitt kann in Belgien Werner Baltromei aufweisen, der erst spät ins Geschehen eingriff, aber mit seinen neun Startern auf drei Siege und zwei Platzierungen kam. Ebenfalls sehr fleißig im Nachbarland war der Stall von Trainer Sascha Smrczek. 17 Starts, drei Siege und vier Platzierungen, so lautete die Bilanz des Düsseldorfer Trainers.
Die meisten Starter im Nachbarland hatte Mario Hofer, dessen Pferde insgesamt zwanzigmal in der Starterliste in Ghlin zu finden waren. Ein Sieg und 14 Platzierungen standen für den Krefelder Coach dabei zu Buche. Neben den 27 Siegen gab es noch 18 zweite, und 25 dritte Plätze in Ghlin für die deutschen Pferde zu verzeichnen. Das ist bei insgesamt 187 deutschen Startern bei den 17 Renntagen sicher ein hervorragendes Ergebnis.
Die erfolgreichsten Pferde in diesem Winter in Ghlin waren aus deutscher Sicht Wilfried Kujaths Obelisk (Foto) und der von Christian Sprengel trainierte Ducati, die jeweils drei Rennen gewinnen konnten. Wilfried Kujath hatte als einziger Trainer damit einen Schnitt von 100 Prozent, denn außer Obelisk hatte er keinen weiteren Starter in Ghlin.
Erfolgreichster Jockey auf den deutschen Pferden war Filip Minarik, der gleich fünfmal mit hiesigen Pferden in Belgien erfolgreich war, zudem auch noch vier Rennen für andere Trainer gewann. Jeweils vier Mal kehrten Stephen Hellyn und Sabrina Wandt als Sieger in den Absattelring zurück.
Erst im Oktober geht es in Ghlin mit PMU-Renntagen weiter, allerdings gibt es natürlich weitere „normale “ Renntage auf der Sandpiste unweit der belgisch-französischen Grenze.











