Deutsche in Frankreich mit ordentlichen Vorstellungen

Überhaupt nicht schlecht liefen die deutschen Pferde in den beiden Gruppe III-Prüfungen am Sonntag in Deauville. Im Prix Quincey, einem Gruppe III-Rennen über die Meile auf der Geraden Bahn, mischte der von Ertürk Kurdu trainierte Big Hunter (Mickael Barzalona) lange um den dritten Platz mit.

Erst ganz zuletzt ließ er etwas nach und wurde knapp geschlagen Fünfter. Der zweite deutsche Starter in diesem Rennen, Usbeke (Jean-Pierre Carvalho/Thierry Thulliez) hatte früh keine Chance mehr und wurde Letzter.

Der Sieg ging an den von Michel Mace trainierten Außenseiter Zinabaa, einen sechsjährigen Wallach, der sich unter Yannick Letondeur nach einem langen Finish knapp gegen die Favoritin Sandy’s Charm durchsetzen konnte. Dritter wurde Godolphins African Story.

Im Prix de Meautry, einem ebenfalls mit 80.000 Euro dotierten 1200 Meter-Sprint, zeigte Guido Schmitts Neuerwerbung Stark Danon (Ronan Thomas) aus dem Stall von Waldemar Hickst ebenfalls eine gute Leistung.

Stets im Vordertreffen liegend, mischte der Dreijährige ebenfalls bis ins Ziel um die Platzgelder mit, hatte aber das Pech, genau Sechster zu werden und somit ohne Geldpreis zu bleiben. Zum vierten Platz fehlte aber nur zweimal ein kurzer Kopf.

Hier gewann der von Davy Bonilla gerittene Favorit Marchand d’Or aus dem Stall von Mikel Delzangles, der Definightly und Le Valentin auf die Plätze verwies.

In einem Verkaufsrennen über 1500 Meter auf der Sandbahn, das mit 21.000 Euro dotiert war, kam die von Manfred Hofer trainierte Grande Amore (Gerald Mosse) auf den sechsten Platz.

In einem Handicap über 2400 Meter der Sandbahn (15.000 Euro) belegten Werner Baltromeis Pomme de Paradis (D.Boeuf) und Andreas Trybuhls Godfreyson (C.-P.Lemaire) die Plätze zwei und drei.

Ohne Möglichkeiten war der von Werner Baltromei trainierte Kardo (Davy Bonilla) bei seinem Start im Grand Handicap de Deauville (2000 m, 65.000 Euro). Er blieb unplatziert.

Gab es in Deauville keinen deutschen Sieg, so war das in Vittel anders. Gleich das erste Galopprennen dort, eine Zweijährigenprüfung über die Meile, die mit 15.000 Euro dotiert war, wanderte durch Ice Cool (42:10, Jean-Michel Breux), der mit kurzem Hals gewann, in den Iffezheimer Stall von Werner Hefter (Foto).

Und auch das Hauptrennen des Tages, das Grand Handicap de Vittel (2400 m, 18.000 Euro) war in deutscher Hand, als der von sarah Weis trainierte Quick Prinz Poldi (98:10) unter Alexander Weis gegen Petr Olsaniks Pali mit acht Längen Vorsprung gewann.

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