Deutsche Festspiele in Wissembourg

Viele deutsche Pferde kamen an diesem Maifeiertag im französischen Wissembourg an den Start und natürlich sollten auch einige dieser Starter Siege mit in die Heimat nehmen. Am Ende waren es sieben an der Zahl – ein Top-Ergebnis, doch wurde der Renntag von einem schlimmen Sturz, in dem auch Gerald Geislers Never Say Never verwickelt war, überschattet. Der Never On Sunday-Sohn kam zu Fall als vor ihm Lorien wegrutschte. Auch Warrigal konnte nicht ausweichen und stürzte. Der Sieg in diesem mit 10.000 Euro dotierten Verkaufsrennen über 2125 Meter ging letztlich an Carmen Bocskais Tatort (59:10) unter Mickael Berto. Vera Henkenjohanns Zawadi und Dieter Fechners Ritasun komplettierten die deutsche Dreierwette, die 1290:10 zahlte. Rang vier ging zudem an Regine Weißmeiers Golden Boy.

Im mit 12.000 Euro dotierten Dreijährigen-Rennen über 1350 Meter setzte sich Andreas Suborics‘ Sa Mola (89:10) unter Valentin Seguy gegen Regine Weißmeiers High Seas und Carmen Bocskais Damanda’s Dream und Mario Hofers Lady Soldier durch. Hier stand also auch eine reine deutsche Viererwette. Eine weitere deutsche Dreierwette führte Magicman (89:10) an. Der Schützling von Mirek Rulec gewann das Altersgewichtsrennen (10.000 Euro) über 2125 Meter gegen Wolfgang Gülchers Athos d’Azur und seinen Trainingsgefährten Prime Project. Diese Dreiwette zahlte im Gegensatz zu den beiden anderen „nur“ 851:10.

Und es ging weiter mit den deutschen Festspielen. Henk Grewes Donna Leon (114:10) gewann unter Mathieu Pelletan das Dreijährigenrennen (12.000 Euro) über 2125 Meter gegen Conny Whitfields Plain Beau und Regine Weißmeiers Authentic Eye. Wer hier die richtige Reihenfolge auf dem Zettel hatte, durfte sich über eine Quote von 5101:10 freuen.  Im Altersgewichtsrennen (10.000 Euro) über 2400 Meter hieß der Einlauf am Ende Peace Valley (53:10, Waldemar Himmel/ Valentin Seguy) vor Analeon (Conny Whitfield).

Und auch auf der Hürdenbahn gab es einen deutschen Treffer. Für diesen sorgte Marion Roterings 130:10-Außenseiter Asara. Unter Marc Quinlan gewann die Soldier Hollow-Tochter das mit 14.000 Euro dotierte 3400 Meter-Rennen gegen Taste Of Rock und Petra Gehms Leo Fantastico. Auch das letzte Rennen der Karte war noch einmal ein Hürdenrennen (14.000 Euro) über 3800 Meter und auch hier sollten deutsche Interessen auf Erfolgskurs sein. Elfi Schnakenbergs Akiyana setzte sich unter Antoine Masson gegen Christian von der Reckes Co-Favoriten Interior Minister durch. 363:10 zahlte der siebte deutsche Treffer an diesem Tag in Wissembourg. 

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