Deutsche Chancen am Sonntag in Longchamp

Gestüt Schlenderhans Ivanhowes Auftritt im mit fünf Millionen Euro dotierten Prix de l’Arc de Triomphe am Sonntag in Longchamp ist das alles überragende Ereignis an diesem Wochenende aus deutscher Sicht. Der von Jean-Pierre Carvalho trainierte frische Sieger des Longines – Großen Preises von Baden in Iffezheim über Derbysieger Sea The Moon tritt in dem Monstre-Rennen wohl nur als Außenseiter an.

Auch im Rahmenprogramm gibt es am Sonntag einige deutsche Elemente zu bewundern. Im Prix de l‘ Opera (Gruppe I, 400.000 Euro, 2000 Meter) für Stuten, das schon oft Ziel deutscher Expeditionen war, werden mit Gestüt Etzeans Feodora (Andreas Wöhler) und Stall Nizzas Nymphea (Peter Schiergen) gleich zwei Gruppe I-Siegerinnen gesattelt (Zum Langzeitmarkt).  

Eines der größten Steherrennen Europas ist der Prix du Cadran (300.000 Euro) über weite vier Kilometer. Andreas Wöhlers Altano versucht dabei seinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen (Zum Langzeitmarkt).

Was der Arc für die Vollblüter ist, bedeutet der Arabian World Cup für die arabischen Vollblüter. Der von Gunter Richter in Hoppegarten trainierte Ameretto ist der beste Araber in deutschen Rennställen und bestreitet das mit einer Million Euro dotierte Gruppe I-Rennen über 2000 Meter.

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