Derbysieger kneifen: Mit Fortune in l?sbare King George

„Es wird definitiv ein englischer oder irischer Jockey reiten.“ Das war die Antwort von Sascha Smrczek die letzten Tage über, wenn es darum ging, wer Prince Flori in Ascot steuern wird. Nach Absagen von Mick Kinane (Scorpion) und Johnny Murtagh (Dylan Thomas) steht nun fest, wer dieser Mann von der Insel sein wird: Jimmy Fortune.

Der Championjockey des diesjährigen Royal Ascot Meetings wird am Samstag in den Sattel von Prince Flori steigen. Fortune (sollte im Derby Davidoff reiten) wird dann der fünfte Jockey sein, der Prince Flori reitet. Zuletzt steuerte Johan Victoire den Lando-Sohn, wurde mit diesem Dritter im Grand Prix de Saint-Cloud (Foto).

Neben Victoire saßen auch schon Henk Grewe, Adrie De Vries und Filip Minarik auf dem Vierjährigen. Mit Filip Minarik feierte Prince Flori seinen bisher größten Erfolg, gewann den Großen Preis von Baden.

Und auch ein gutes Abschneiden in Ascot ist auf einmal nicht mehr aus der Welt. Denn die King George scheinen in 2007 nicht so stark besetzt zu sein, wie in den Jahren zuvor. Nach dem Englischen Derbysieger Authorized wird nun auch der Irische Derbysieger Soldier of Fortune nicht antreten. Das gab Aidan O’Brien zu Wochenbeginn bekannt.

Somit kommt kein Top-Dreijähriger Europas an den Start des Rennens. In diesem versuchte sich Boreal 2002 als letztes deutsches Pferd, wurde Siebter. Die Wahrscheinlichkeit, dass Prince Flori fünf Jahre später mehr erreichen wird, ist hoch. Auch hinter dem kochendheißen Favorit Dylan Thomas steht ein Fragezeichen.

“Der Plan ist es, mit Dylan Thomas und Scorpion zu laufen. Wenn der Boden allerdings zu schwer wird, kann es sein, dass Dylan Thomas nicht startet“, so Aidan O’Brien in England. Am Montag war der Boden in Ascot weich bis schwer mit wechselhaften Vorhersagen für den Rest der Woche.

Nach Siegen mit Lammtarra (1995), Swain (1997-98), Daylami (1999) und Doyen (2004) könnte Godolphin in den King George mit Laverock vertreten sein. Dieser besitzt auch noch eine Nennung für den Dallmayr Preis in Riem, soll das Engagement in England aufgrund des qualitativ überschaubaren Feldes aber vorziehen.

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