Auch wenn es sich nicht um ein Grupperennen handelte, so waren die King George V Stakes, das mit 75.000 Pfund dotierte Handicap über 2400 Meter am Donnerstag bei Royal Ascot, aus deutscher Sicht durchaus interessant. Schließlich kam hier mit dem von Andrew Balding für Qatar Racing Ltd. trainierten Rocky Rider ein Pferd an den Start, das noch eine Nennung für das IDEE 146. Deutsche Derby besitzt.
Der Galileo-Sohn, der bei fünf Starts zweifacher Sieger war, ging unter Edward Greatrex als 340:10-Außenseiter unter Höchstgewicht von 60,5 Kilo in das Rennen, das vor vier Jahren vom späteren Favoriten des Deutschen Derbys, Brown Panther, gewonnen wurde. Doch im Gegensatz zu diesem, der damals mit sechs Längen Vorsprung in dem Ascot-Handicap erfolgreich war, besaß Rocky Rider keine Siegchance.
Nachdem er in einer frühen Phase des Rennens an etwa achter, neunter Stelle liegend sehr eifrig war, konnte sich der Hengst zum Schluss noch besser bemerkbar machen, und das, obwohl er in der Zielgeraden nicht einmal den besten Rennverlauf besaß. Am Ende war für Rocky Rider der fünfte Platz im Feld von 19 Pferden zu verzeichnen. Im Ziel lag er zweieinhalb Längen hinter dem Sieger, dem von Charlie Appleby trainierten, und von William Buick gerittenen Godolphin-Hengst Space Age. Da Rocky Rider fünf Kilo mehr als der Sieger trug, war das sicher keine schlechte Leistung. Ob man mit dem Hengst nun in das Deutsche Derby geht, muss aber sicher abgewartet werden.











