Am Sonntag kommt es in Iffezheim zu einer Derby-Revanche, denn gleich vier Derby-Starter sollen sich im Preis der BBAG-Jährlingsauktionen (50.000 Euro, 2400 Meter) die Ehre geben. Nachdem sie vor zwei Jahren als Jährlinge bereits ihren ersten Auftritt in Baden-Baden hatten.
Am besten zog sich der von Mario Hofer vorbereitete Quo Dubai (Foto) als Fünfter aus der Affäre, der mit großem Speed noch Fünfter wurde. Und seine Klasse demonstrierte der im Besitz des Kölners Eckhard Sauren stehende Hengst noch vor kurzem, als er im Hannoverschen Auktionsrennen trotz Höchstgewichts allem Vertrauen gerecht wurde und mehrere der heutigen Gegner hinter sich lassen konnte.
Der von Roland Dzubasz trainierte Ordenstreuer (Alexander Pietsch) endete als Sechster in Hamburg nicht weit hinter Quo Dubai, bekam anschließend eine Pause verordnet und steht pralle fünf Kilo günstiger im Rennen, während Quo Dubais Jockey Filip Minarik mit 60 Kilo viel Blei mitnehmen muss.
Aber auch den wie Quo Dubai in Kölner Besitz (des Stalles Domstadt) stehenden Egon (Andreas Suborics) sollte man bei der Rückkehr auf die Derby-Distanz berücksichtigen, denn in Hannover endete der Schützling von Waldemar Hickst als Fünfter im erweiterten Vordertreffen und findet ebenfalls günstigere Voraussetzungen vor (Distanz und Gewicht).
Vierter Derbystarter im Bunde ist Margot Herberts Saphir (Andrasch Starke), der in Horn viel Anhang gefunden hatte, aber nicht in die Partie fand.
Derwisch (Eduardo Pedroza) fühlte Quo Dubai in Hannover lange auf den Zahn, doch steht er nun etwas ungünstiger gegen einige Konkurrenten. „Er muss einige Kilos mehr tragen, aber die längere Distanz kommt ihm entgegen“, urteilt Trainer Andreas Wöhler, der außerdem die Stute Neena (Jozef Bojko) im Rennen hat.
Rupert Plersch als Besitzer und Trainer Werner Hefter sind mit Superstition (Andreas Helfenbein) und Shingara (Karoly Kerekes) doppelt vertreten, doch müssen sich beide wie Canall (William Mongil) noch ein Stück steigern.











