Derby – und Dianakandidaten beim After Work-Renntag?

Am Freitag ist wieder einmal Zeit für einen After Work-Renntag auf der Neuen Bult in Hannover. Unter dem Motto „Ganz in Weiß“ erhalten alle in Weiß gekleideten Besucher freien Eintritt. Sportlich gesehen erwartet die Zuschauer ein typischer After Work-Renntag mit Basisrennen und vollen Feldern, also jeder Menge Spannung. Der erste Start erfolgt um 16.30 Uhr (zum Tagesmarkt).

Gleich  vier der insgesamt zehn Rennen sind den Vertretern des Dreijährigen-Jahrgangs überlassen. Einige der dort starteten Pferden haben noch Nennungen für die beiden großen klassischen Rennen der Saison. So sind drei der vier Starter im ersten Rennen noch für das IDEE 150. Deutsche Derby (zum Langzeitmarkt), respektive den 161. Henkel Preis der Diana (zum Langzeitmarkt) eingeschrieben. So Chivalry geht nach seinem Debüterfolg, der im Nachhinein noch einmal aufgewertet wurde, als Favorit in die Prüfung. Ihm gegenüber stehen der Debütant Corbusier (Dominik Moser), der ebenfalls bereits siegreiche Dantes (Andreas Wöhler), der allerdings keine Nennung für bessere Rennen hat und die Stute Pray (Andreas Suborics), die zweijährig bereits die Maidenschaft ablegen konnte und mit einer Diana-Nennung ausgestattet ist. Auch in den zwei weiteren Prüfungen für den Derbyjahrgang befindet sich noch der eine andere Kandidat für das Deutsche Derby, die sechste Prüfung ist ausschließlich den dreijährigen Stuten vorbehalten. An der 1900 Meter-Startstelle werden sieben Pferde einrücken, drei von ihnen verfügen noch über das Recht ohne Nachnennung in dem großen Stutenhighlight zu starten. Freedom Rising (Yasmin Almenräder), Galette (Andreas Wöhler) und Giulia (Markus Klug) bilden somit auch die Favoritengruppe der Prüfung.

Die kopfstark besetzten Handicaps bieten ebenfalls eine Menge Spannung. Besonders interessant ist das vierte Rennen des Tages. Der Ausgleich III über 2200 Meter wird als Wettchance des Tages gelaufen. 10.000 Euro Garantieauszahlung warten in der Viererwette. 14 Pferde gehen an den Start. Gleich eine halbe Stunde später wird dann auch schon das höchste Handicap des Tages entschieden. Im Ausgleich II über 1750 Meter kommen einige Kandidaten an den Ablauf, die auf der Neuen Bult zuhause sind. Hans Jürgen Gröschel bietet Be Sweet und Saxone auf, Bohumil Nedorostek hat Dictator im Rennen und Dominik Moser schickt Wild Soldier auf der Heimatbahn in die Prüfung. Zutun bekommen sie es unter anderem mit Simon de Vlieger (Markus Klug).

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