Bis zum 18. April soll es in Deutschland keine Rennen geben. Nicht wenige machen sich in sportlicher Perspektive auf Grund der aktuellen Lage rund um das Coronavirus vor allem Sorgen um das Gelingen der klassischen Saison.
Können die dreijährigen Hoffnungsträger rechtzeitig an den Start kommen, um sich etwa für das Derby (zum Langzeitmarkt) oder die Diana (zum Langzeitmarkt) zu qualifizieren? Ein Blick auf das vergangene Jahr macht in dieser Hinsicht vielleicht ein wenig Hoffnung, denn der Derbysieger von 2019, der von Andreas Wöhler trainierte Ittlinger Laccario, debütierte am 5. Mai, ehe es über ein Listenrennen und die „Union“ nach Hamburg ging. Auch der damals von Henk Grewe trainierte Django Freeman, Zweiter in Hamburg zu Laccario, stieg erst Anfang Mai in die Saison ein. Seit 2010 debütierten mit Buzzword (1. Mai), Sea The Moon (11. Mai) und Isfahan (1. Mai) noch drei weitere spätere Derbysieger im Mai in ihre klassische Kampagne.
Die Diana findet wie immer nach dem Derby statt und so sollte – wenn es nach dem 18. April weitergehen kann – auch bis zu den Oaks noch Zeit bleiben, die Stuten für dieses Rennen in Schwung zu bekommen. Vielleicht ist dies ein kleiner Mutmacher in derart schwierigen Zeiten.











