Bereits vor acht Tagen hatte Reinhard Johannsmanns Leggero in Bad Harzburg gewonnen und auch am Samstag, beim vorletzten Renntag der Rennwoche am Weißen Stein, war der Platini-Sohn im mit 14.000 Euro dotierten Ausgleich II über 2000 Meter nicht zu schlagen. Unter Andre Best besiegte er den Recke-Schützling Vegano. Dritter wurde der lange führende Soverness.
Eine Riesenüberraschung gab es in der Wettchance des Tages, dem Ausgleich III über 1550 Meter, denn die Siegerin Lost Breeze (Henk Grewe) aus dem Stall von Sascha Smrczek war eine der größten Außenseiterinnen in dem 15er-Feld und auch die platzierten Pferde Auenwiese, Little Eddie und Giardini bekam man nicht so einfach auf den Wettschein.
Und so kam es, wie es kommen musste. Die Viererwette, in der über 30.000 Euro umgesetzt wurden, wurde nicht getroffen. Ebenso wurde die Dreierwette nicht getroffen. Somit gibt es bei der Rennwoche im nächsten Jahr jeweils einen dicken Dreierwetten- und einen noch viel größeren Viererwetten-Jackpot. Insgesamt wurden in der Wettchance des Tages 67.825,70 Euro umgesetzt.
Im Hürdenrennen gab es durch Wolfgang Figges Nausika einen Münchener Sieg. Due Stute gewann unter Vlastyslav Korytar gegen Van Vürden und Ground Zero, womit die Favoriten zum Zuge kamen.
Erfolgreichster Jockey des vorletzten Meetingstages, an dem es erstmals in diesem Jahr keinen Schnakenberg-Sieger gab (die Trainerin hatte nur einen Starter), war Henk Grewe, der neben der bereits erwähnten Lost Breeze auch noch Tropical Joy bei den Dreijährigen zum Sieg steuerte.
Zweimal stand auch Trainer Christian von der Recke auf dem Treppchen, der Our First Chesnut im Amateurrennen und Forfeiter in der letzten Tagesprüfung für Besitzer Bernd Raber als Sieger vorstellte.
Bei den acht Rennen wurden am Totalisator insgesamt 235.368 Euro umgesetzt, im Vorjahr waren es 219.000 Euro gewesen. Das entspricht einem Plus von 7%.











