Der Speed von Grantley (Foto rechts) hat schon so manches Sandbahn-Rennen entschie-den. Unterwegs ist von dem neunjährigen Deploy-Sohn aus dem Frankfurter Stall von Heinz Hesse meistens wenig zu sehen, doch am Ende kommt er richtig in Tritt.
So war es auch am Sonntag, als man im Rennsportstudio Michael Sieberts – Sandbahn Grand Prix-Aufgalopp kaum mehr mit einem vollen Erfolg der 59:10-Chance dieses extrem stark besetzten Altersgewichtsrennens gerechnet hatte.
An letzter Stelle ging Norman Richter mit dem Zweiten des letztjährigen Sandbahn Grand Prix. Äußerst schnell war die Pace, die Little Neck vor Armand, der sich zeitig reiten ließ, vorlegte. Blueberry Forest galoppierte an dritter Position vor dem favorisierten Quiron, der schon in der Südseite ausgespielt hatte.
Bis vor der letzten Ecke machte Little Neck vorne noch einen guten Eindruck, doch im Einlauf rackerte sich Armand dann bald an ihm vorbei. Blueberry Forest zog nicht mehr richtig durch, mischte aber für die Platzgelder noch mit. Und dann wurde man plötzlich auf Grantley aufmerksam. An der Außenseite drehte der kürzlich nur an dem starken Limit up gescheiterte Wallach so groß auf, dass er den in Sicherheit geglaubten Armand noch in den Griff bekam.
Ein Hals sprach schließlich für den Vertreter des Stalles Splitt. ‚Das Rennen war überpaced, das war perfekt für Grantley. Die Favoriten haben es sehr schnell gemacht. Er hat lange laboriert, so dass wir bis zur Sandbahn-Saison abgewartet haben. Wenn es noch ein ähnliches Rennen gibt, bekommt er einen weiteren Aufgalopp für den Grand Prix‘, signalisierte Heinz Hesse.
Armand gefiel auch in der Niederlage. ‚Er ist von einem guten Pferd geschlagen worden, marschiert jetzt direkt in den Großen Preis von St. Moritz‘, sagte Peter Schiergen.










