Wann hat es so etwas schon einmal gegeben? Gleich siebzehn Pferde gehen im Großen Preis der Nürnberger Versicherungsgruppe über die Meile auf die Reise, kämpfen um eine Gesamtdotierung von stattlichen 50.000 Euro um Sieg oder Niederlage. Die Prüfung spricht Pferde an, die weder ein Gruppe- oder Listenrennen gewonnen haben, womit es einigen Spielraum gibt.
Rein rechnerisch sieht es günstig für den vierjährigen Turfshuffle aus, denn nach zwei Erfolgen im Ausgleich I steht der von Uwe Ostmann trainierte Big Shuffle-Sohn dicht unter der 90 Kilo-Marke im Generalausgleich. Da legt er zunächst einmal die Meßlatte.
Viele Fans werden dem Topweight die Daumen drücken, denn Weststern trägt die Farben des Galopp Club Deutschland.
Im Harz stieg der von Christian von der Recke trainierte Dashing Blade-Sohn zum Ausgleich-I-Sieger auf und bestätigte seine neue Marke auf Anhieb. Mit Gary Hind hat man einen Reiter engagiert, der gerade in Riem auf sehr gute Erfolge zurückblicken kann.
Unter dem Italiener Dario Vargiu sucht der Wöhler-Schützling Avanti Albert seine Chance, auch bei Champus, der zuletzt in Newmarket ohne Chancen war, sitzt mit Mario Esposito ein international erfolgreicher Jockey im Sattel.
Erstmals für sein neues Quartier startet Esposito. Pierantonio Convertino ist der Partner des Inchinor-Sohnes. Der vierjährige Dansili-Sohn Out Loud tritt sogar die Reise aus Ungarn an und geht mit Darren Moffatt, der in Riem eine gute Saison reitet, in die hochdotierte Meilenprüfung.
Am Start sind auch die beiden Erstplatzierten aus dem Vorjahr, als sich Wonderful Day gegen Electric Roi (Foto von Trainer Axel Kleinkorres) in Szene setzte. Das Ganze lief für die von Conny Brandstätter trainierte Stute ganz reibungslos ab. Allerdings trifft Electric Roi, der von Andreas Suborics geritten wird, die Kahyasi-Tochter nun deutlich günstiger.











