Der Rennbahn-Check: Die erste Runde geht an Frankfurt!

Erstmals waren an diesem Wochenende unsere Rennbahn-Spitzel für Sie unterwegs. Seit Sonntag läuft der große GaloppOnline.de Rennbahn-Check. Nach dem Erfolg von Hannover (hier wird gezeigt, wie man es macht) nehmen wir für Sie Deutschlands Rennbahnen unter die Lupe. Wir decken auf, was Top und was ein Flop auf unseren Bahnen ist.

Bei traumhaften Bedingungen konnte man sich sowohl in Krefeld als auch in Frankfurt über sehr guten Besuch freuen! Pferderennen sind nicht out. Die Rennbahnen waren voll, die Parkplätze waren schon vor dem ersten Rennen picke packe dicht.

Die besseren Kritiken gibt es für die Hessen-Bahn. In Niederrad tut sich was, hier waren mehr positive Veränderungen als in Krefeld zu verzeichnen.

Das war Top:

– Im Gastronomie-Bereich in Frankfurt wird etwas getan. Ein neuer Crepes-Stand (sogar mit Spargel) erfreut sich größter Beliebtheit. In Krefeld waren bei knapp 30 Grad gleich zwei Eiswagen im Einsatz, was ebenfalls ausgezeichnet ankam.

– Seit einiger Zeit lassen sich in Frankfurt an allen Toto-Kassen auch für die Parallelbahnen Wetten abgeben. Zudem konnte man die Rennen aus Krefeld auf allen Monitoren in Frankfurt sehen. Ob es gleich auf allen Schirmen sein muss, ist sicher Ansichtssache. Wichtig ist aber, dass es zumindest auf einigen Fernsehern über die Bahn verteilt angeboten wird.

– Der Besuch auf beiden Bahnen. Zusammen kamen mehr als 10.000 Leute auf die Rennbahn.

– Gute Moderation auf beiden Bahnen. Pan Krischbin machte einen guten Job, war witzig, kompetent und sehr engagiert. In Krefeld gab es Tipps von Reinhard Ording. Allerdings fehlte in Krefeld ein wenig der Fokus auf das Thema Wetten.

– Das Krefelder Hindernis-Rennen war nicht nur positive Werbung für den Sport, sondern wurde auch auf einer perfekt gepflegten Anlage über die Bühne gebracht.

Die Flops:

– Vor dem ersten Dreijährigenrennen in Frankfurt musste man auf den Bildschirmen eine langweilige Warmblut-Darbietung anschauen. Die Menschen an den Bildschirmen wollen für ihre Wettdispositionen die Dreijährigen beim Aufgalopp sehen und nicht Rapunzel auf einem schwarz weißen Warmblüter

– In Krefeld musste man sich in den kleinen Buchmacherladen quetschen, wollte man Antek und Co. in Frankfurt siegen sehen. Dort konnte man hingegen auf allen Monitoren den Davidoff-Sieg mitverfolgen, wird dafür nicht mehr in den Buchmacherladen getrieben.

– Die Krefelder Getränke-Buden waren auf den Ansturm nicht vorbereitet. Für ein Getränk musste man teilweise über 10 Minuten anstehen und auch die ein oder andere Wettkasse hätte ruhig geöffnet sein dürfen.

– Ein weißer Eimer Farbe ist in Krefeld an einigen Stellen jetzt langsam aber sicher Pflicht. Die Farbe an den Mauern beim Tribünen-Aufgang bröckelt nur so vor sich hin und auch die stark verrosteten Rails im Zielbereich sind alles andere als gute Werbung.

– Das Thema Wettanimation wird nach wie vor vernachlässigt. Mobile Wettkassen (hübsche Mädels, die am Bierstand zur Wette auffordern) sind ein absolutes Muss. Bei 30 Grad ist der Weg zum Wettschalter ohnehin bekanntlich weiter als sonst.

– Die „Sand-Steinwüste“ vor der Krefelder Tribüne ist weder ein schöner Anblick, noch besonders bequem fürs Publikum. Hier muss schnell ein Kieswerk als Sponsor für ein Rennen gewonnen werden und neuer Kies her.

– Auf beiden Rennbahnen war den jeweiligen Buchmachern wieder erlaubt, alle erdenklichen Wetten auf die Veranstaltung vor Ort anzunehmen, die damit nicht in den Toto gingen. Nach Rennwett- und Lotteriegesetz sind nur Festkurswetten zu mindestens 15 Euro auf die Veranstaltung am Platz zulässig.

Natürlich sehen unsere Spitzel nicht alles. Helfen Sie uns und schicken uns ihre positiven und negativen Erfahrungen an kontakt@galopponline.de.

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