Der junge Patrick Gibson, Sohn des vor einigen Jahren verstorbenen Dortmunder Trainers Tim Gibson, macht immer mehr von sich reden. Nun landete mit dem von Angelida Glodde trainierten Samwise Gamgee (26:10-Favorit) einen weiteren Treffer in einem 1200 Meter-Handicap. Ausgesprochen locker verwandelte er den Kistenritt für Rebecca Schumacher gegen den Veteran Ghost of A Chance. Ähnliches schaffte er auch zum Abschluss in einem 1800 Meter-Handicap mit dem ebenfalls von Angelika Glodde vorbereiteten Kalitas (70:10).
An einem Tag der vielen knappen Ankünfte flog der von Gibson gesteuerte Dangus aus dem Stall von Günther Lentz im 1800 Meter-Ausgleich III über 1800 Meter vom allerletzten Platz heran, doch hauchdünn musste er gegen den 25:10-Favoriten Bosco (Archivfoto, Jozef Boko/Christian von der Recke) passen, der sich ins Ziel rettete.
Für einen Toto-Schocker sorgte Harald Grubes Schützling De Havilland (Annika Rosenbaum), denn die fünfjährige Stute hatte als 310:10-Chance in einem 1550 Meter-Handicap nur wenige Anhänger gefunden, was sie aber nicht an einem leichten Speederfolg über Dark Fellow hinderte.
Ganz eng zur Sache ging es in einem 1800 Meter-Rennen Nesayem und dem außen heranfliegenden Cesare, wobei das Zielfoto schließlich für den Recke-Schützling (43:10, Andre Best) entschied.
Einiges nachzuholen scheint Zollchow (Wladimir Panov/Stefan Richter), denn die fünfjährige Pferdedame blieb beim zweiten Coup hintereinander in einem 1800 Meter-Ausgleich IV völlig ungefährdet.
Trotz sechs Kilo Mehrgewicht von Pavel Bradik, der auch Besitzer und Trainer ist, holte sich Keltenkönig (86:10) das Amateurreiten über 2050 Meter.









