Auf der Flachbahn schien Pegasus mondrianus im unteren Bereich doch völlig hängenzubleiben. Und richtig vorwärts ging es nicht mehr bei dem Wallach, auch wenn er gerade auf der Sandbahn einige nette Leistungen bot. Trainer Pavel Vovcenko (Foto), dem Sport zwischen den Flaggen ohnehin nicht abgeneigt, tat das einzig Richtige. Er ließ ihn einspringen.
2005 wollte bei vier Auftritten zwar noch nicht viel herausspringen, doch in der aktuellen Saison gelang nun der Durchbruch. Drei Starts, drei Siege, so lautet die makellose 2006-Bilanz, darunter Treffer auf zwei Meetingsbahnen sowie in Hannover.
Erst vor wenigen Tagen war der Mondrian-Sohn (wie am Namen leicht zu erkennen ist) auch in Hamburg eine Nummer zu groß für die Konkurrenz, holte sich seinen dritten Ausgleich U hintereinander.
Am Samstag geht es eine Stufe höher, bestreitet er den Preis von Coca-Cola, das traditionsreiche Alte Braunschweiger Jagdrennen in Bad Harzburg. Es handelt sich um einen der äußerst seltenen mittleren Ausgleiche auf der Jagdbahn.
Auf der 4000-Meter-Strecke stellen sich Pegasus mondrianus fünf Gegner in den Weg, und die sind alles andere als von Pappe. Man denke nur an Kafka, der sich jüngst in einem Gruppe-Rennen versuchte und viel Gewicht weggeben muss, oder die in Iffezheim erfolgreiche Allegan und der in Hannover sehr überzeugende Sonnenglanz.
Die Jockeys Vaclav Moravec und Jan Korpas sind in dieser Prüfung auf jeweils zwei Pferden angegeben, wie Korpas auch im Hürdenrennen für zwei Kandidaten vorgesehen ist. Doch das Kunststück, zwei Pferde in einem Rennen zu reiten, werden auch sie nicht vollbringen können. Eine Lösung für dieses Problem gab es bei der Starterangabe noch nicht.
Neun Rennen erwarten die Zuschauer am zweiten Tag des Harzburger Meetings. Vor Beginn der Veranstaltung findet ein offizieller Empfang des Rennvereins statt, bei dem sich auch der niedersächsische Innenminister Uwe Schönemann die Ehre geben wird.










