Er ist schon fast ein halber Franzose. Zahlreihe Versuche hat Georg Engels Top-Steher Liquido (Foto) bereits in unserem Nachbarland absol-viert, sich dabei häufig gut genug aus der Affäre gezogen. Am Samstag bot Trainer Horst Steinmetz den ehemaligen Leger-Sieger erneut auf, hatte dafür den Prix Right Royal in Saint-Cloud ausgewählt.
50.000 Euro waren in diesem Listenrennen für die Langstreckler über die Distanz von 3100 Metern zu verdienen. Liquido galt im siebenköpfigen Feld als Außenseiter, die Aufgabe war für den Siebenjährigen auch deutlich anspruchsvoller als bei seinem jüngsten Erfolg in Fontainebleau.
Unter Davy Bonilla schaffte es der Deutsche diesmal auch nicht in die Platzierung, landete auf dem sechsten Platz, war rund 18 Längen hinter dem Sieger.
Erwartungegemäß markierte der Rouget-Schützling Lord du Sud unter Ioritz Mendizabal, dem Spitzenreiter der aktuellen Jockey-Statistik in Frankreich, seinen vierten Sieg hintereinander, verwies mit drei Längen Vorsprung Le Carre (Dominique Boeuf) sowie Petite Speciale (Christophe-Patrice Lemaire) auf die Plätze.
Die Enttäuschung der Prüfung war der letztjährige Prix du Cadran-Sieger Reefscape (Christophe Soumillon), der über Rang vier nicht hinauskam.
Bereits am Freitag hatte es drei Erfolge für ehemals in Deutschland trainierte Pferde in Marseille gegeben. Die Sieger im einzelnen und Ihre Quoten: Anolitas (74:10), Lusty Boy (79:10) und Gorlor (191:10).











