Der Kurs steigt: Goldikova-Vertrauen sinkt immer weiter

Schlimmer hätte es für Goldikova (Foto) und somit für die heiße Favoritin in der Breeders‘ Cup Mile nicht kommen können. Die Vorjahressiegerin muss im mit 2 Millionen US-Dollar dotierten Breeders‘ Cup Mile Turf von den äußeren Startbox elf auf die Reise gehen. Das ist auch der Grund, warum die Buchmacher den Festkurs der Wertheimer-Stute von 20:10 auf 22:10 ein klein wenig erhöht haben.

Nichtsdestotrotz ist Freddy Head sehr guter Dinge, dass sich seine famose Meilerin, die in dieser Saison mit den Erfolgen im July Cup, Prix Rothschild und Jacques Le Marois drei Gruppe-I-Erfolge in Serie landete, auch in diesem Jahr in der „Mile“ durchsetzen wird.

„Ich bleibe dabei, wie ich es bereits im Sommer ausgedrückt habe. Goldikova ist so gut drauf wie noch nie. Auch jetzt fühlt sie sich exzellent, hat hervorragend die Reise nach Santa Anita überstanden. Alles läuft bestens“, so Freddy Head, der die Breeders‘ Cup Miie mit der brillanten Miesque zweimal als Reiter gewinnen konnte. Natürlich wird wie im Vorjahr Wertheimers Stalljcokey Olivier Peslier im Sattel der Ausnahnemeielrin sitzen.

Zu den größten Herausforderern zählt ein Pferd, das ebenfalls aus Europa in Santa Anita an den Start kommen wird. Godolphins Delegator, der unter Frankie Dettori in die „Mile“ geht. Der Zweite aus den englischen Guineas – dort musste er nur Sea The Stars den Vortritt lassen – wechselte nach diesem Start in jetzigen Besitz und meldete sich mit einem Erfolg in der Celebration Mile von Sandown erfolgreich zurück.

In der Celebration Mile schlug Delegator Khalid Abdullahs von Sir Michael Stoute trainierten Zacinto, der ebenfalls in der „Mile“ unter Ryan Moore am Start ist. Der von Todd Pletcher trainierte Cowboy Cal wird von den heimischen Startern am stärksten eingestuft. Seine Generalprobe fiel Anfang Oktober in Santa Anita in der Oak Tree Mile (Gr.II) glänzend aus, als der Hengst in leichter Manier zum Zuge kam.

Die restlichen Kandidaten werden bereits über 100:10 notiert. Darunter befindet sich auch Godolphins zweite Farbe Gladiatorus. Er hat wie bei seinem jüngsten Erfolg im Premio Vittorio di Capua Ahmed Ajtebi im Sattel. In Italien schlug der Godolphin-Frontrenner den Fährhofer Win For Sure. Voraussichtlich werden elf Kandidaten in die Breeders‘ Cup Mile Turf am Samstagabend in die Startboxen einrücken.

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