Es kommt immer anders als man denkt. Gerade im Pferderennsport. Diese Binsenweisheit bewahrheitete sich einmal wieder am Sonntag in Dresden-Seidnitz. Im ersten Rennen der Veranstaltung konnte der von Hans-Jürgen Gröschel (Foto) in Hannover trainierte Black Cool Cat (V. Schulepov) als brandheißer Favorit (15:10) nicht gewinnen, landete im Rennen für den Youngster-Jahrgang nach 1200 Metern nur auf dem dritten Platz.
Start-Ziel wurde die Prüfung Beute des bereits mit soliden Formen aufwartenden Royal Dragon-Sohnes Islington (Frau H. J. Hryniewiecka), der sich zum Schluss noch einmal der Attacke von Kepler (von Tertullian, E. Frank) erwehren musste.
Im Ziel bescherte Islington als 60:10-Chance seinem Besitzertrainer Christian Zschache aus Hoppegarten einen weiteren schönen Treffer in einer beachtlichen Saison für ihn.
Der prominent gezogene Run Directa (A. Best) konnte für Coach Pavel Vovcenko beim Debüt noch nicht viel bewegen, sprang schon schlecht ab und kam nie entscheidend in die Partie.










