Der ehemalige Neusser Rennvereinspräsident Winfried Engelbrecht-Bresges, schon vor Jahren zum Chief Executive Officer des Hong Kong Jockey Clubs aufgestiegen und somit Chef des größten Sportvereins der Welt, hatte am Donnerstag in Longchamp viel Grund zur Freude.
Der vierjährige Martillo-Sohn Now We Can, von seiner Schwieger-Familie Bresges im Gestüt Zoppenbroich gezogen, erklomm erstmals auf Listen-Ebene fast mühelos die nächste Karrierestufe. Beim fünften Start baute der Braune seine Siegesserie auf vier Treffer aus, als er im Prix Lord Seymour den im deutschen Besitz von Rolf Siepmann stehenden Gentle Storm leicht mit einer Länge Vorsprung abfing.
Dass die Form einigen Wert haben dürfte, belegt der dritte Platz der von Monsun aus der Paita deutsche gezogenen Pirika, die nach einem zweiten und einem vierten Gruppe 1-Platz beim Jahresdebut weitere zweieinhalb Längen zurück nur Dritte wurde.
Now We Cans von Acatenango stammende Mutter Notre Dame schaffte oberhalb 2.000 Meter einen Hattrick und ist eine Halbschwester des zweimal auf 2.400 Metern Gruppe I platzierten Deckhengstes Noroit. Und gar eine rechte Schwester von Noel, der über 3.200 Meter eine Listenplatzierung schaffte und über die Derbydistanz Gruppe II-Zweiter und außerdem Gruppe III-Sieger wurde.
Der Schützling von Nicholas Clement hatte zuvor gegen den deutschen Solmen schon über 2.900 Meter auf Sand gewonnen, während er nun die Derby-Distanz auf dem Arc-Kurs bewältigte. Er war an dieser Stelle schon im letzten November Thema, als sein Betreuer zu Protokoll gab: „Now We Can ist ein geschontes Pferd mit riesigem Stehvermögen, dass 2013 bestimmt noch einige positive Überraschungen für uns bereit hält.“
Er darf sich also bereits voll bestätigt fühlen und auf weitere Triumphe hoffen, denn beim aktuellen Listensieg brauchte Now We Can kaum voll aus sich heraus zu gehen. Man darf sehr gespannt sein, wie die weitere Karriere des Vierjährigen verläuft, der wahrscheinlich besonders auf Cup-Distanzen möglicherweise sogar ein ganz Großer werden kann.











