Fünf Wochen nach dem Deutschen Derby ist es am Sonntag soweit. Auf dem Düsseldorfer Grafenberg wird der 154. Henkel-Preis der Diana gelaufen, das Deutsche Stuten-Derby. Beinahe unzählige Trials und Vorbereitungsrennen auf dieses Rennen hat es gegeben, doch am Sonntag gilt es, dann geht es um klassischen Lorbeer.
Natürlich geht es auch darum, wer die beste deutsche dreijährige Stute auf Steherdistanzen ist. Einen ausländischen Erfolg, so wie vor zwölf Monaten, als die von William Haggas nach Düsseldorf entsandte, und nachgenannte Dancing Rain den deutschen Top-Ladies keine Chance ließ, kann es theoretisch auch in diesem Jahr geben, denn mit Henri-Alex Pantalls Omana wird eine der 13 Starterinnen in Frankreich vorbereitet, doch ein Sieg ist eher unwahrscheinlich.
Zwischen 17:30 Uhr und 18:30 Uhr läuft wieder die Turfsendung GaloppLive auf Sport1. Es wird aus Düsseldorf gesendet. Auch in diesem Jahr wurden wieder Pferde für die mit 400.000 Euro dotierte Gruppe I-Prüfung über 2200 Meter nachgenannt. 40.000 Euro haben es sich die Traditionsgestüte Schlenderhan und Röttgen kosten lassen, ihre Top-Stuten Imagery und Wilddrossel für den Klassiker auf dem Grafenberg nachzunennen.
Das haben sie natürlich nicht ohne Grund getan, beide zählen zum engsten Favoritenkreis, zu dem auch die ungeschlagene, in Kürze nach Australien wechselnde Bona-Lady Salomina, die von Waldemar Hickst passenderweise für den Stall Grafenberg trainierte Sworn Sold (Foto), und auch die Winterkönigin Monami zu zählen sind. Es ist also alles angerichtet für einen phantastischen Renntag in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt (Zum Langzeitmarkt).











