Der Dopingfall um den Rheinland-Pokal-Sieger Oriental Tiger bewegt weiterhin die Turf-Szene. Das Ergebnis der B-Probe war mit der A-Probe identisch, der Hengst wurde positiv auf das Mittel Dexamethason getestet.
Harald Siemen, der Sicherheitsbeauftragte des Direktoriums: „Das Pferd ist nun für sechs Wochen gesperrt, was aber ja nur eine Sache auf dem Papier ist, da Oriental Tiger verletzungsbedingt nicht laufen kann. Die Sperre gilt bis zum 27. September. Die Angelegenheit wird nun der Rennleitung zugeführt. Mit Sicherheit wird die Folge eine Disqualifikation im Rheinland-Pokal sein.“
Damit würde Derbysieger Kamsin den Sieg in dieser Gruppe-I-Prüfung erhalten. Karl-Dieter Ellerbracke (Foto), der Mitbesitzer von Oriental Tiger, meinte bei der Eröffnung der 122 neuen Boxen der BBAG am Mittwoch: „Ich entschuldige mich beim gesamten Rennsport für diesen Vorgang. Die Geschichte um Oriental Tiger hat aber meine Einstellung nicht geändert. Gesunde Pferde brauchen keine Medikamente, und kranke Pferde sollen nicht auf die Rennbahn.“











